
Mehr Steuern auf Schnaps: Nüchtern betrachtet
Mehr Steuern auf Schnaps : Nüchtern betrachtet Ein Kommentar von Kim Björn Becker 28.06.2026, 18:02Lesezeit: 2 Min. Hochprozentiges in kleiner FlaschedpaDer Finanzminister will Schnaps höher besteuern. Mit...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Mehr Steuern auf Schnaps : Nüchtern betrachtet Ein Kommentar von Kim Björn Becker 28. 2026, 18:02Lesezeit: 2 Min. Hochprozentiges in kleiner FlaschedpaDer Finanzminister will Schnaps höher besteuern.
Mit Gesundheitspolitik hat das kaum zu tun. Ginge es darum, müsste die Regierung ganz anders vorgehen. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Mit Gesundheitspolitik hat der Plan nur am Rande etwas zu tun: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) will Spirituosen vom kommenden Jahr an höher besteuern als bisher.
Die Einzelheiten
Damit erhofft sich das Ministerium einem Bericht zufolge Mehreinnahmen von etwa 400 Millionen Euro pro Jahr. Das Ministerium macht keinen Hehl daraus: Es geht dabei ums Geld. Es ist gut, dass das Ministerium den Bürgern hier nicht ein X für ein U vormacht.
Ginge es um die Gesundheit, dann wäre die Bundesregierung mit anderen Vorhaben ohnehin besser beraten. Die von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingesetzte Reformkommission hatte empfohlen, Hochprozentiges noch deutlich stärker zu besteuern als nun von Klingbeils Ministerium geplant. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Dass Jugendliche legal Alkohol konsumieren dürfen, ist ein ProblemUnd weil die wissenschaftliche Studienlage sich dergestalt verdichtet, dass es keinen risikofreien Alkoholkonsum zu geben scheint, müsste der Zugang zu Alkohol insgesamt deutlich erschwert werden, wollte der Gesetzgeber spürbar zum Bevölkerungsschutz beitragen. Dass Jugendliche, die noch nicht volljährig sind, unter bestimmten Bedingungen legal Alkohol konsumieren dürfen, ist aus medizinischer Sicht ein schwer begründbarer Zustand. Das menschliche Gehirn ist schließlich erst mit etwa Mitte 20 ausgereift; die Freiheit, sich zu schaden, hat immerhin jeder von 18 an.
Ginge es um Gesundheit, müsste Klingbeil auch die Steuern auf Bier und Wein erhöhen. Doch das will er nicht. Mehr zum Thema Studie zu moderatem KonsumWann wird Alkohol gefährlich?
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





