
Mercedes: Massiver Ausbau von Werk in Ungarn
Milliardeninvestition Massiver Ausbau von Mercedes-Werk in Ungarn Während in Deutschland immer weniger Autos mit Mercedes-Stern vom Band laufen, werden es in Ungarn immer mehr. Die Montage neuer Modelle findet zukünftig...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Milliardeninvestition Massiver Ausbau von Mercedes-Werk in Ungarn Während in Deutschland immer weniger Autos mit Mercedes-Stern vom Band laufen, werden es in Ungarn immer mehr. Die Montage neuer Modelle findet zukünftig am ungarischen Standort in Kecskemét statt. 11 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ungarns Premierminister Péter Magyar und Mercedes-CEO Ola Källenius bei der Werkeröffnung am Montagvormittag Foto: Marton Monus / Mercedes-Benz eröffnet die Erweiterung seines Werks am ungarischen Standort Kecskemét. Der Stuttgarter Konzern hat nach eigenen Angaben rund eine Milliarde Euro investiert und das Werk auf mehr als das Doppelte seiner ursprünglichen Kapazität erweitert.
Die Einzelheiten
Dadurch könnten bis zu 400. 000 Fahrzeuge jährlich hergestellt werden. Kecskemét würde damit nicht nur das größte Autowerk Ungarns, sondern auch die größte Mercedes-Fabrik Europas.
Mercedes produziert in dem Werk gut 80 Kilometer südlich von Budapest bereits die Klasse und den SUV GLB. Nun kommt die elektrische C-Klasse dazu – weitere Produktionsaufträge dürften folgen. Wie das »Handelsblatt« berichtet , soll bald auch die kleine G-Klasse in Ungarn vom Band laufen.
Für die neuen Produktionsaufträge wurden in Kecskemét unter anderem zwei Hallen für Karosserie- und Montagelinien, eine Lackiererei und eine Batteriemontage gebaut. »Jede Vergabe neuer Produkte und jede Zuweisung von Aufgaben an deutsche Standorte verschlechtert die relative Kostenposition. « Mercedes-Benz in einem Brief an die Beschäftigten Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, steckt hinter der Verlagerung nach Ungarn eine Strategie des Managements um Mercedes-Chef Ola Källenius: Der Anteil der Produktion in europäischen Niedriglohnländern soll von 15 auf 30 Prozent verdoppelt werden.
Was Experten sagen
In Deutschland soll die maximal mögliche Produktion in den nächsten Jahren hingegen weiter schrumpfen – auf 900. Mercedes-Benz’ Standortentscheidungen folgen auf Einbrüche im Absatz – Umsatz und Gewinn waren zuletzt rückläufig. Der Konzern beklagt sich zunehmend über strukturelle Kosten in Deutschland, insbesondere die hohen Lohnkosten.
Diese seien im internationalen Vergleich nicht wettbewerbsfähig. »Jede Vergabe neuer Produkte und jede Zuweisung von Aufgaben an deutsche Standorte verschlechtert die relative Kostenposition«, hieß es kürzlich in einem Brief an die Beschäftigten.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





