
Mittelstand fährt Investitionen drastisch zurück
Studie der DZ-Bank Mittelstand fährt Investitionen drastisch zurück Der Mittelstand in Deutschland verliert offenbar das Zutrauen in den Standort Deutschland: Nur runde die Hälfte der Unternehmen plant, in den kommenden...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Studie der DZ-Bank Mittelstand fährt Investitionen drastisch zurück Der Mittelstand in Deutschland verliert offenbar das Zutrauen in den Standort Deutschland: Nur runde die Hälfte der Unternehmen plant, in den kommenden Monaten hier zu investieren. 14 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Mittelständischer Betrieb: angespanntes wirtschaftliches Umfeld Foto: Sascha Schuermann / Niedriger als in der Finanzkrise, der Coronapandemie oder der Energiekrise nach Beginn des Ukrainekriegs: Die Investitionsbereitschaft im deutschen Mittelstand ist auf den tiefsten Stand seit mindestens 1995 gefallen, wie am Montag aus einer Studie der DZ Bank hervorgeht. Demnach planen nur noch 52 Prozent der Unternehmen, in den kommenden sechs Monaten in ihren Betrieb zu investieren. Im Vergleich zur Herbstumfrage 2025 stagnierten die Geschäftserwartungen auf schwachem Niveau – nur 26 Prozent setzten auf Besserung und 20 Prozent erwarten sogar eine Verschlechterung, wie die Umfrage von DZ Bank und dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) unter gut 1000 mittelständischen Firmen zeigt.
Die Einzelheiten
Das angespannte wirtschaftliche Umfeld verschärft demnach die Lage für die kleinen und mittleren Unternehmen. Die Belastungen durch Energie-, Rohstoff- und Materialkosten nahmen binnen sechs Monaten weiter deutlich zu. 67 Prozent der Firmen sehen Energiekosten als Problem und 57 Prozent die Rohstoff- und Materialkosten.
Wachstum im AuslandDie Sorgen über einen Produktmangel oder verspätete Lieferungen stiegen innerhalb der vergangenen sechs Monate um 13 Prozentpunkte auf 31 Prozent. Der Kostendruck schlägt sich in den Preiserwartungen nieder: 43 Prozent der Betriebe planen der Umfrage zufolge Preiserhöhungen, nur knapp fünf Prozent rechnen mit sinkenden Preisen. Wegen der anhaltend schwachen Inlandskonjunktur suchen Unternehmen neue Absatzwege im Ausland.
Knapp 54 Prozent der befragten Mittelständler sind im Ausland aktiv und damit zehn Prozentpunkte mehr als noch im Frühjahr 2024. Mehr zum Thema Studie zu Direktinvestitionen: Globale Konzerne blicken optimistischer auf DeutschlandVon Martin Hesse 3 Min Zur Merkliste hinzufügen 3 Min Zur Merkliste hinzufügen Weniger Projekte: Ausländische Investoren meiden Deutschland 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Schwache Konjunktur: Zulieferindustrie verliert den Glauben an den Aufschwung 1 Min Zur Merkliste hinzufügen 1 Min Zur Merkliste hinzufügen Die geringste Investitionsbereitschaft seit Beginn der Umfrage 1995 sei ein Warnsignal für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands, sagte DZ Bank-Firmenkundenvorstand Stefan Beismann.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





