
Mindestens zwölf Tote: Feuerinferno in Andalusien breitet sich weiter aus
Mindestens zwölf Tote : Feuerinferno in Andalusien breitet sich weiter aus 11.07.2026, 15:13Lesezeit: 2 Min. Der Brand in Los Gallardos, gesehen vom Hafen von Garrucha aus, am FreitagdpaRund 500 Einsatzkräfte sind im...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Mindestens zwölf Tote : Feuerinferno in Andalusien breitet sich weiter aus 11. 2026, 15:13Lesezeit: 2 Min. Der Brand in Los Gallardos, gesehen vom Hafen von Garrucha aus, am FreitagdpaRund 500 Einsatzkräfte sind im Süden Spaniens im Einsatz.
6600 Hektar Wald- und Buschfläche haben die Flammen bereits zerstört. Und die Behörden haben Mühe, die Todesopfer zu identifizieren. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der verheerende Waldbrand mit mindestens zwölf Todesopfern im Süden Spaniens hat sich weiter ausgebreitet.
Die Einzelheiten
Die Flammen zerstörten in der andalusischen Provinz Almería bereits 6600 Hektar Wald- und Buschfläche, wie der staatliche TV-Sender RTVE berichtete. Dabei bezog er sich auf einen Sprecher der rund 500 Einsatzkräfte im Gebiet um die Gemeinden Los Gallardos und Bédar, rund 70 Kilometer nordöstlich der Provinzhauptstadt Almería. Ein Feuerwehrfahrzeug überquert eine Brücke in Los Gallardos bei Almería.
dpaDie Lage entwickelte sich zuletzt jedoch günstig. Eine höhere Luftfeuchtigkeit und schwächere Winde erleichterten nach Angaben der Einsatzkräfte die Löscharbeiten. Der Präsidentschaftsminister der Zentralregierung, Félix Bolaños, sagte am Einsatzleitstand, Teile des Feuers seien bereits nahezu stabilisiert, die Lage bleibe aber in einigen Abschnitten schwierig.
Die am Freitag teilweise gesperrte Autobahn A7 wurde wieder freigegeben. Der Waldbrand in der Provinz Almería gilt als der bisher tödlichste des 21. Jahrhunderts in Spanien.
Was Experten sagen
dpaDie Flammen loderten unweit beliebter Mittelmeerstrände wie Playa de Mojácar. Knapp 1500 Menschen mussten ihre Häuser und einen Campingplatz verlassen, darunter auch Touristen vor allem aus Großbritannien. Als Ursache des Brandes wird eine kaputte Stromleitung vermutet.
Viele der Opfer waren in der Nacht zum Freitag – wenige Stunden nach Ausbruch des Feuers – auf den Straßen von den Flammen eingeschlossen worden und verbrannt. Es handelt sich laut Behörden um Personen, die vor den Flammen fliehen wollten, dabei jedoch eine falsche Fluchtroute gewählt haben. Acht Menschen wurden schwer verletzt.
Mehrere Fahrzeuge in Los Gallardos brannten vollständig aus. dpaAufgrund verschiedener Indizien gehen die Behörden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon aus, dass unter den Toten mehrere Briten und Belgier sind. Man müsse aber die Identifizierung der Opfer abwarten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





