
Monaco: Drei Verletzte nach Explosion in Wohnhaus
Möglicher Anschlag auf Wohnhaus Drei Verletzte nach Explosion in Monaco Ein Rucksack, eine Detonation und drei Verletzte: Das Fürstentum Monaco wurde am späten Montagabend von einer Explosion erschüttert. Einer der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Möglicher Anschlag auf Wohnhaus Drei Verletzte nach Explosion in Monaco Ein Rucksack, eine Detonation und drei Verletzte: Das Fürstentum Monaco wurde am späten Montagabend von einer Explosion erschüttert. Einer der Verletzten soll ein ukrainischer Geschäftsmann sein. 04 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Polizist nahe des Tatorts in Monaco Foto: Valery Hache / Drei Menschen wurden Medienberichten zufolge bei einer heftigen Explosion am Eingang eines Wohngebäudes in Monaco verletzt. Kurz vor dem Vorfall soll eine Person an dem Ort beobachtet worden sein, die einen Rucksack abstellte und anschließend floh, wie der französische Sender BFMTV unter Berufung auf die monegassische Sicherheitsbehörde sowie die Regionalzeitung «Monaco-Matin» berichteten .
Die Einzelheiten
Die verdächtige Person sei auf der Flucht, hieß es zunächst am späten Abend nach der Explosion. Das betroffene Gebäude befindet sich den Medienberichten zufolge in einer Straße an der Grenze zu Frankreich. Der Verdächtige soll demnach zu Fuß in Richtung der französischen Stadt Beausoleil gelaufen sein.
Sprengsatz enthielt Schrauben und SchrotWie aus Ermittlerkreisen verlautete, handelt es sich bei einem der Verletzten um einen ukrainischen Geschäftsmann. Außerdem wurde eine weitere erwachsene sowie eine 13-jährige Person verletzt. Der Geschäftsmann und die zweite erwachsene Person erlitten nach Angaben von Staatsminister Christophe Mirmand lebensgefährliche Verletzungen.
Er sprach gegenüber der Nachrichtenagentur von einem »wahrscheinlichen Anschlag« und einem Sprengsatz, der gezündet worden sei. Der Sprengsatz habe offenbar Schrauben und Schrot enthalten. »Dies ist meines Wissens das erste Mal in der Geschichte, dass eine solche Tat im Fürstentum verübt wurde«, sagte Mirmand.
Was Experten sagen
Mehr zum Thema Bomben, Drogen und Folter: Wie die Mocro-Mafia in Deutschland wütet Von Abdul Rahmatullah Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen: Banken schicken Mitarbeiter nach vereiteltem Anschlag in Paris ins Homeoffice Mutmaßliche Terrortat: Polizei verhindert Anschlag auf Bankfiliale in Paris Staatsanwalt Stéphane Thibault sagte, vor der Explosion habe ein Verdächtiger eine Tasche oder ein Paket in der Eingangshalle deponiert. Die Hintergründe des Geschehens blieben zunächst unklar. Der Bürgermeister der südfranzösischen Stadt Nizza, die rund 20 Kilometer von dem Fürstentum entfernt liegt, bezeichnete den Vorfall in einem Beitrag auf der Plattform X als einen »Anschlag«.
Es sei eine »Tragödie, die Monaco erschüttert«, schrieb Éric Ciotti. Er bekundete volle Unterstützung für die Sicherheits- und Rettungskräfte, die im Einsatz seien. Französische Rettungskräfte trafen nach Angaben aus Kreisen von Frankreichs Innenministerium als Verstärkung vor Ort ein.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




