
Nato: Deutschland meldet Verteidigungsausgaben in Rekordhöhe
Gipfel in Ankara Deutschland meldet Nato Verteidigungsausgaben in Rekordhöhe Beim Nato-Gipfel wollen die europäischen Regierungen Donald Trump besänftigen. Dafür übermittelt Deutschland für das laufende Jahr fast 125...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Gipfel in Ankara Deutschland meldet Nato Verteidigungsausgaben in Rekordhöhe Beim Nato-Gipfel wollen die europäischen Regierungen Donald Trump besänftigen. Dafür übermittelt Deutschland für das laufende Jahr fast 125 Milliarden Euro ans Bündnis. Die vereinbarte Zielmarke erreichen aber fünf andere Staaten.
16 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Kanadas Premierminister Mark Carney, Bundeskanzler Friedrich Merz und der norwegische Premierminister Jonas Gahr Foto: Michael Kappeler / Deutschland hat der Nato erneut Verteidigungsausgaben in Rekordhöhe gemeldet.
Die Einzelheiten
Für 2026 veranschlagt die Bundesregierung 124,7 Milliarden Euro. Das geht aus Daten hervor, die das Bündnis zum Auftakt seines Gipfeltreffens in Ankara veröffentlicht hat. Gegenüber 2025 entspricht das einem Plus von 25,5 Prozent.
Im Vorjahr hatte die Nato die deutschen Ausgaben auf rund 99,3 Milliarden Euro beziffert. Damit steigen die gemeldeten Ausgaben um rund 25,4 Milliarden Euro – der größte Zuwachs für Deutschland seit Jahren. Innerhalb der Nato geben nach den neuen Zahlen nur die USA mehr für Verteidigung aus als die Bundesrepublik.
Der Anteil der Verteidigungsausgaben am deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird damit nach Nato-Berechnungen 2,69 Prozent erreichen. Im vergangenen Jahr hatte die Quote noch bei nur 2,22 Prozent gelegen. Die Werte basieren auf inflations- und wechselkursbereinigten Daten.
Was Experten sagen
Dennoch müssten es künftig noch mehr Ausgaben sein. Beim Nato-Gipfel im vergangenen Jahr hatten die Alliierten auf Drängen von US-Präsident Donald Trump vereinbart, spätestens ab 2035 jährlich 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für klassische Verteidigung auszugeben. Fünf Nato-Staaten werden dieses Ziel 2026 voraussichtlich erreichen.
Spitzenreiter bei der BIP-Quote sind nach den Zahlen Litauen (5,33 Prozent), Estland (5,10 Prozent), Lettland (4,92 Prozent) und Polen (4,68 Prozent). Die USA kommen demnach 2026 auf 3,17 Prozent. Mehr zum Thema Gipfel mit Trump: Das will die Nato in Ankara beschließenVon Matthias Gebauer und Timo Lehmann, Berlin und Ankara 4 Min Zur Merkliste hinzufügen 4 Min Zur Merkliste hinzufügen Gipfel in Ankara: Wenn Trump danach ist, kann er den Nato-Gipfel ins Chaos stürzenVon Şebnem Arsu, Marina Kormbaki und Timo Lehmann 7 Min Zur Merkliste hinzufügen 7 Min Zur Merkliste hinzufügen Verteidigungsministertreffen in Brüssel: Wie Pete Hegseth die Hoffnung auf einen harmonischen Nato-Gipfel zertrümmertVon Matthias Gebauer und Paul-Anton Krüger, Brüssel 6 Min Zur Merkliste hinzufügen 6 Min Zur Merkliste hinzufügen Nato-Generalsekretär Mark Rutte und mehrere europäische Regierungen hoffen, Trump mit den Zahlen zu besänftigen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





