
Nato - Iran-Krieg: Giorgia Meloni korrigiert Nato-Chef Mark Rutte nach Interview bei Fox News
»Sehr enthusiastische Darstellung« Meloni korrigiert Nato-Chef Rutte nach Interview zum Irankrieg bei Fox News Mark Rutte sagt, im Krieg gegen Iran seien 500 US-Militärflugzeuge von Stützpunkten in Italien gestartet....
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. »Sehr enthusiastische Darstellung« Meloni korrigiert Nato-Chef Rutte nach Interview zum Irankrieg bei Fox News Mark Rutte sagt, im Krieg gegen Iran seien 500 US-Militärflugzeuge von Stützpunkten in Italien gestartet. Das Verteidigungsministerium in Rom betont sofort, dass es nicht um Kampfeinsätze ging. Nun legt die Premierministerin nach.
48 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Italiens Ministerpräsidentin Meloni und Nato-Generalsekretär Rutte Foto: Piroschka Van De Wouw / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat Nato-Generalsekretär Mark Rutte nach dessen Äußerungen zur Nutzung von US-Militärbasen in Italien eine zu vereinfachte Darstellung vorgeworfen. In seiner »sehr enthusiastischen Darstellung« habe Rutte »verschiedene Sachverhalte miteinander vermischt und die Art der genehmigten Flüge verwechselt«, sagte Meloni nach dem italienisch-französischen Regierungsgipfel in Antibes. Der Nato-Chef hatte zuvor mit Äußerungen in einem Interview des US-Senders Fox News für Irritationen in Rom gesorgt.
Angesprochen auf die Unterstützung der USA im Iran-Krieg durch Verbündete sagte er, 500 US-Militärflugzeuge seien von Stützpunkten in Italien gestartet, um die Operation »Epic Fury« zu unterstützen – so nannte die US-Regierung ihren Militäreinsatz gegen Iran. »Hätten wir uns am Konflikt in Iran beteiligt, dann ließe sich – mit Verlaub – diese wiederholt geäußerte Enttäuschung des amerikanischen Präsidenten kaum erklären. « Giorgia Meloni Es seien ausschließlich technische und logistische Aktivitäten genehmigt worden, keine kämpferischen, betonte das Verteidigungsministerium in Rom sofort.
Was Experten sagen
Eine Nato-Sprecherin stellte später klar, Rutte habe sich auf die logistische oder technische Unterstützung von Verbündeten wie Italien bezogen. Meloni bekräftigte die Darstellung des Ministeriums nun und sagte: »Hätten wir uns am Konflikt in Iran beteiligt, dann ließe sich – mit Verlaub – diese wiederholt geäußerte Enttäuschung des amerikanischen Präsidenten kaum erklären. « Immer wieder wirft US-Präsident Donald Trump europäischen Verbündeten mangelnde Unterstützung vor.
Mehr zum Thema Streit zwischen Trump und Meloni: Erst die Demütigung. Nun die Revanche Von Francesco Collini Wie Rutte Trump im Weißen Haus umgarnt: Schmeichel-Attacke mit Balkendiagramm Die Rutte-Äußerungen bei Fox News haben in Italien eine Debatte über die Beteiligung Italiens am Irankrieg ausgelöst. Der ehemalige Regierungschef und heutige Oppositionspolitiker Giuseppe Conte warf der Regierung vor, die Tragweite der Vorgänge heruntergespielt zu haben.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





