
Nato: Rutte sieht kein erhöhtes Eskalationsrisiko durch US-Raketen für Deutschland
US-Raketen für Bundeswehr Rutte sieht im deutschen Kauf von Mittelstreckenwaffen keine Eskalation mit Russland Mit Mittelstreckenwaffen aus den USA will Deutschland die Abschreckung gegen Russland verbessern. Nato-Chef...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. US-Raketen für Bundeswehr Rutte sieht im deutschen Kauf von Mittelstreckenwaffen keine Eskalation mit Russland Mit Mittelstreckenwaffen aus den USA will Deutschland die Abschreckung gegen Russland verbessern. Nato-Chef Rutte spricht von einer »ausgezeichneten Nachricht« und hat auch eine Botschaft an Moskau. 13 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Freut sich über die Einigung zwischen Deutschland und den USA: Nato-Generalsekretär Mark Rutte Foto: Tom Nicholson / Nato-Generalsekretär Mark Rutte sieht im geplanten deutschen Kauf von US-Mittelstreckenwaffen des Typs Tomahawk kein erhöhtes Eskalationsrisiko mit Russland. »Wir sind ein Verteidigungsbündnis.
Die Einzelheiten
Das bedeutet, dass wir niemals jemanden angreifen werden«, sagte der Niederländer im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Bei der Stationierung von Tomahawks in Deutschland gehe es lediglich um glaubwürdige Abschreckung und darum, dass man sich im Fall der Fälle verteidigen könne. Die deutschen Pläne für den Kauf von Tomahawks waren in der vergangenen Woche kurz nach dem Nato-Gipfel in Ankara angekündigt worden.
Zuvor hatte Bundeskanzler Friedrich Merz von US-Präsident Donald Trump die Zusage bekommen, dass die USA die offizielle Genehmigung für den Verkauf der Marschflugkörper sowie von Startrampen des Typs Typhon erteilen. Rutte: »Ausgezeichnete Nachricht«Rutte nannte dies nun eine »ausgezeichnete Nachricht«. »Das bringt eine zusätzliche Ebene des Vertrauens in unsere gemeinsame Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit«, sagte er der dpa.
Für eine glaubwürdige Abschreckung sei entscheidend, dass man sich verteidigen könne. Es sei sehr wichtig, dass die Tomahawks Teil der gemeinsamen Abschreckung seien. Nach Angaben der Bundeswehr können mit dem Raketensystem Typhon Tomahawk mit einer Reichweite von etwa 2.
Was Experten sagen
500 Kilometern abgefeuert werden. Es übertreffe damit derzeit alle in Europa zur Verfügung stehenden Systeme, heißt es. Bild vergrößern Ein Vorteil des Waffensystems Typhon ist es, dass es sich auf Lastwagen installieren lässt und damit mobil ist.
Perla Alfaro / DVIDS / dpa Deutlich höhere Reichweite als das Taurus-SystemGegenwärtig ist die Bundeswehr im Bereich der weitreichenden Waffen nach eigenen Angaben allein auf den Marschflugkörper Taurus angewiesen, dessen Reichweite aber mit etwa 500 Kilometern deutlich geringer ist. Mit Tomahawks ließen sich Ziele weit im Hinterland eines Feindes präzise angreifen - zum Beispiel Kommandoeinrichtungen, militärischen Flugplätze oder Abschussrampen für weitreichende Flugkörper.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





