
NATO und abschreckung: Die langsame Rüstungsproduktion ist das größte Risiko
NATO und abschreckung : Die langsame Rüstungsproduktion ist das größte Risiko Gastbeitrag Von Markus Laubenthal 22.05.2026, 16:15Lesezeit: 4 Min. In der Übung Quadriga 2024 auf dem Truppenübungsplatz Pabradė kommen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. NATO und abschreckung : Die langsame Rüstungsproduktion ist das größte Risiko Gastbeitrag Von Markus Laubenthal 22. 2026, 16:15Lesezeit: 4 Min. In der Übung Quadriga 2024 auf dem Truppenübungsplatz Pabradė kommen Kampfhubschrauber vom Typ Tiger der Bundeswehr zum Einsatz.
Im Vordergrund ein Panzer Leopard 2. Aufgenommen im Mai 2024 in Litauen. Lucas BäumlDer Westen läuft Gefahr, von seinen Gegnern übertroffen zu werden.
Die Einzelheiten
Was hindert uns daran, die Produktion zu beschleunigen, sodass in einem Jahr die ersten Flugabwehrraketen vom Band laufen? Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App In den aktuellen Debatten entsteht bisweilen der Eindruck, Europa könne es gar nicht abwarten, sich von den Vereinigten Staaten loszusagen. Dabei gerät das Wesentliche aus dem Blick: die Dringlichkeit der Lage.
Wir stehen in einer neuen Phase strategischer Risiken. Zwei parallele Konflikträume – in der Ukraine und Iran – fordern unsere bereits stark beanspruchten Streitkräfte und Verteidigungsindustrien bis an die Grenzen ihrer derzeitigen Leistungsfähigkeit und belasten die Munitionsvorräte enorm. Russland hat derweil vollständig auf Kriegswirtschaft umgestellt.
Der Westen läuft Gefahr, von seinen Gegnern übertroffen zu werden – in Produktion, Skalierung und Tempo. Die Langsamkeit der Rüstungsproduktion, die beileibe nicht nur der Industrie anzulasten ist, ist das größte Risiko für Europas Abschreckung und Verteidigung. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen Die USA tragen nicht auf Dauer die Hälfte der NATO-FähigkeitenVor diesem Hintergrund ist die transatlantische Partnerschaft nicht Relikt, sondern Rückgrat europäischer Sicherheit. Europa tut gut daran, diese Partnerschaft nicht durch politische Illusionen zu schwächen, sondern durch eigene Leistungsfähigkeit zu stabilisieren. Das bedeutet: Europa muss militärisch erwachsen werden, ohne dem Irrtum der Selbstgenügsamkeit zu verfallen.
Europa muss stärker werden, nicht einsamer. Wer glaubt, die USA würden dauerhaft die Hälfte der NATO-Fähigkeiten tragen, ohne dass Europa substantiell nachzieht, verkennt die politische Realität auf beiden Seiten des Atlantiks. Das gilt gerade auch in Zeiten des heissen Konflikts.
Zu Recht fordern daher die Amerikaner, dass sich was tut – die Debatte um gerechte Lastenverteilung in der NATO, geht schon auf Präsident Eisenhower zurück. Heute mag sich Präsident Trump zurecht fragen, wo sie sind, die Flugabwehrbataillone, die weitreichenden Präzisionswaffen, die Kommunikationssatelliten Europas, die amerikanische Fähigkeiten ablösen können. General Markus Laubenthal ist Chief of Staff SHAPE bei der NATO.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




