
Neue Strategie von Renault: 800 Ingenieure müssen bis Ende 2027 gehen
Neue Strategie von Renault : 800 Ingenieure müssen bis Ende 2027 gehen Von Niklas Záboji, Paris 25.06.2026, 17:33Lesezeit: 3 Min. Renault-Chef Francois Provost will von den Fähigkeiten der Chinesen...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Neue Strategie von Renault : 800 Ingenieure müssen bis Ende 2027 gehen Von Niklas Záboji, Paris 25. 2026, 17:33Lesezeit: 3 Min. Renault-Chef Francois Provost will von den Fähigkeiten der Chinesen profitieren.
ReutersWeniger Ingenieure, schlankere Strukturen, Modellentwicklung in zwei Jahren: Renault reagiert auf die wachsende Konkurrenz aus Fernost. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Renault lässt dem im April angekündigten Stellenabbau Taten folgen. Der französische Autohersteller hat am Mittwochabend ein Programm für freiwillige Abgänge für Ingenieure in Frankreich vorgestellt.
Die Einzelheiten
800 von 5500 sollen bis Ende kommenden Jahres den Konzern verlassen. Insgesamt beschäftigt Renault derzeit auf der Welt rund 11. Die im April vorgestellten Pläne sehen vor, ihre Zahl um 15 bis 20 Prozent zu reduzieren.
Strukturen sollen schlanker, Kompetenzen neu ausgerichtet, und die „Umsetzungsgeschwindigkeit“ soll erhöht werden, erklärte die Renault-Geschäftsführung nun. Das sei angesichts der wachsenden Konkurrenz aus China das Gebot der Stunde. „Die chinesischen Hersteller bauen ihre Marktanteile in Europa derzeit deutlich aus: 2024 lagen sie noch unter drei Prozent, Ende Mai betrugen sie schon 8,8 Prozent“, sagte Technikvorstand Philippe Brunet in einem Pressegespräch.
Renault müsse angesichts dieser Konkurrenz wettbewerbsfähig sein. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Elektro-Strategie richtet sich nach europäischer NachfrageDie Franzosen sind stark abhängig vom europäischen Heimatmarkt.
Was Experten sagen
Rund 70 Prozent ihrer Autos verkaufen sie hier. Ein US- und China-Geschäft hat Renault dagegen nicht. Das hat Folgen für die Antriebsstrategie.
Während die beiden anderen großen europäischen Volumenhersteller Volkswagen und Stellantis mehrgleisig fahren müssen, ist Renaults Elektrifizierungskurs stark auf die europäische Regulatorik und Nachfrage ausgerichtet. Im Jahr 2030 sollen 50 Prozent der Fahrzeuge, welche die Stammmarke in Europa verkauft, vollelektrisch sein und die übrigen 50 Prozent Hybridantriebe haben. In der Renault-Geschäftsführung sieht man die aufstrebenden Hersteller aus Fernost gleichwohl nicht nur als Konkurrenten.
Vielmehr haben die Franzosen schon vor einer Weile entschieden, die Fähigkeiten der Chinesen auch für sich nutzbar zu machen. Zu diesem Zweck gründete Renault 2024 das Advanced China Development Center (ACDC). Das Ziel: den neuen vollelektrischen Kleinwagen Twingo in einer bis dato ungekannten Geschwindigkeit entwickeln.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





