
Neues Spiel, Alter Messi: Über alle Epochen erhaben
Neues Spiel, Alter Messi : Über alle Epochen erhaben Ein Kommentar von Konrad Ringleb 26.06.2026, 10:55Lesezeit: 2 Min. Der beste Spieler eines anderen Spiels: Lionel MessidpaDie Stars bei dieser WM sind dieselben wie...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Neues Spiel, Alter Messi : Über alle Epochen erhaben Ein Kommentar von Konrad Ringleb 26. 2026, 10:55Lesezeit: 2 Min. Der beste Spieler eines anderen Spiels: Lionel MessidpaDie Stars bei dieser WM sind dieselben wie vor 20 Jahren.
Ist der Fußball also schlechter geworden? Der beste Spieler aber hieß in jeder Epoche gleich. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Wir schreiben das Jahr 2026, etwa die Hälfte der Spiele der größten WM der Geschichte ist gespielt.
Die Einzelheiten
Die Stars des Turniers sind dieselben wie vor 20 Jahren. Messi dribbelt durch die Abwehrreihen, Ronaldo schießt die Tore für Portugal. Als sie das vor zwei Jahrzehnten taten, waren sie noch Nebendarsteller.
LiveblogSpielplanTabellenSonderseiteDFB-Team Die Bühne gehörte damals den großen Spielmachern. Zidane für Frankreich, Ronaldinho für Brasilien, Xavi und Iniesta für Spanien, Figo für Portugal, Beckham für England, Pirlo für Italien. Und weil vorne Drogba, Klose, Eto'o, Henry oder Ronaldo (#9) um die Wette schossen, gibt es heute noch Menschen, die sagen: Der Fußball war nie besser als in dieser Zeit, sagen wir zwischen 2006 und 2014.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Das hat popkulturelle Gründe (die Retro-Musik, die Trikots), nostalgische ebenso (ach, das Sommermärchen), und auch verklärende (man denke an das deutsche Mittelfeld zu dieser Zeit). Aber es hat auch einen wahren Kern: Eine individuelle Klasse wie die der Spieler zur damaligen Zeit ist bei dieser WM noch nicht erreicht.
Was Experten sagen
Figo, Ronaldo und der Höhepunkt des Fußballs? dpaWas nun besser und was schlechter ist, kann nicht beantwortet werden. Das hat einen recht simplen Grund: Die Referenz, das Spiel an sich, ist ein anderes geworden.
Ob Mbappé so halsbrecherisch auf eine Abwehr zusprinten könnte, wenn seine Mannschaft davor 30 Pässe gespielt hätte? Ob Kaká noch so elegant das Spiel ordnen könnte, wenn ihn ständig jemand presst? Wer sich die Highlights des EM-Finales 2012 anschaut, in dem Xavi, Iniesta und Busquets relativ unbedrängt durchs italienische Mittelfeld schwirrten, der versteht: Gut/schlecht ist die falsche Kategorie.
Auch heute noch gibt es Mannschaften, die aus dem Ballbesitz versuchen, den Gegner müde zu passen. Fast alle aber versuchen, schnell an den Ball zu kommen, ihn dann noch schneller und schnörkellos nach vorne zu spielen. Das hat das Spiel rasanter gemacht, und auf eine Art auch uneleganter.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




