
Neuwahl nach Wahlfälschung - Wülfershausen hat eine neue Bürgermeisterin
Betrugsfall in Bayern Neuwahl nach Wahlfälschung - Wülfershausen hat eine neue Bürgermeisterin Der Bürgermeister der bayerischen Gemeinde Wülfershausen hatte zugegeben, die Wahl manipuliert zu haben. Nun haben die...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Betrugsfall in Bayern Neuwahl nach Wahlfälschung - Wülfershausen hat eine neue Bürgermeisterin Der Bürgermeister der bayerischen Gemeinde Wülfershausen hatte zugegeben, die Wahl manipuliert zu haben. Nun haben die Bürgerinnen und Bürger neu gewählt. 58 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ortsschild von Wülfershausen mit der Kirche St. Vitus im Hintergrund Foto: Daniel Vogl / dpa Nach den Neuwahlen in Wülfershausen an der Saale wegen Wahlfälschung steht eine neue Bürgermeisterin fest.
Die Einzelheiten
Die Bankbetriebswirtin Ruth Markert (Freie Wählergemeinschaft Wülfershausen/Eichenhausen) erhielt mit 87 Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit, wie die Verwaltungsgemeinschaft Saal an der Saale (Landkreis Rhön-Grabfeld) das vorläufige Ergebnis online bekannt gab. Die Wahlbeteiligung lag bei 69,5 Prozent. Der Vorgänger der 52-Jährigen hatte eingeräumt, Wahlunterlagen zur Kommunalwahl im März manipuliert zu haben.
Der damalige CSU-Politiker trat daher von dem Amt als Erster Bürgermeister zurück, die knapp 1300 Wahlberechtigten waren somit zur Neuwahl aufgerufen. Weil der 69-Jährige auch Stimmzettel der Kreistags- und Gemeinderatswahl verändert haben soll, fand am Sonntag auch die Nachwahl für den Kreistag des Landkreises Rhön-Grabfeld und den Gemeinderat statt. Bei der Kreistagswahl wurde dabei nur die Briefwahl wiederholt.
Mehr zum Thema Spektakuläre Fälschungen: So betrügen einige Bürgermeister bei der Briefwahl – und heizen die Fantasie von Verschwörungs-Theoretikern an Von Steffen Winter Am 3. November steht der Amtsvorgänger von Markert wegen Wahlfälschung vor dem Amtsgericht Bad Neustadt/Saale. Im Fall einer Verurteilung könnte der Mann nach Angaben der Staatsanwaltschaft Schweinfurt mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder mit einer Geldstrafe bestraft werden.
Der Angeklagte möchte sich nicht zu den Vorwürfen äußern, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Für den 69-Jährigen gilt die Unschuldsvermutung.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





