
News des Tages: Einbestellung des russischen Botschafters, VW-Stellenstreichungen, Risiko brennende Powerbanks in Flugzeugen
Die Lage am Abend Die EU glaubt, es hackt Von Wolfgang Höbel Die drei Fragezeichen heute:Hackerangriffe – wieso bestellt das Auswärtige Amt Russlands Botschafter ein?Volkswagen – wie viele Stellen sind in...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Die Lage am Abend Die EU glaubt, es hackt Von Wolfgang Höbel Die drei Fragezeichen heute:Hackerangriffe – wieso bestellt das Auswärtige Amt Russlands Botschafter ein? Volkswagen – wie viele Stellen sind in Gefahr? Flugsicherheit – warum sind Akkus und Powerbanks im Flugzeug ein Risiko?
26 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen 1.
Die Einzelheiten
Die EU schickt eine Warnung Bild vergrößern Auswärtiges Amt in Berlin Foto: Katharina Kausche / dpa Diplomatie sei ein Schachspiel, hat der Schriftsteller Karl Kraus behauptet und das keineswegs freundlich gemeint. Heute hat das Auswärtige Amt den russischen Botschafter in Berlin einbestellt und damit ein starkes Mittel diplomatischen Protests genutzt. Die Bundesregierung macht Russland für Cyberangriffe auf Deutschland, die EU-Partner und die Ukraine verantwortlich.
Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes sagte, die Kompromittierung deutscher Stellen durch russische Akteure konnte nachgewiesen werden (hier mehr dazu). Die Einbestellung des Botschafters in Berlin war offenbar mit Frankreich koordiniert: Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot hatte bereits am Morgen mitgeteilt, dass Paris den russischen Botschafter in den kommenden Tagen einbestellen werde. »Hintergrund sind Hackerangriffe gegen Ziele in europäischen Ländern, für die die EU und auch die Bundesregierung den russischen Inlandsgeheimdienst FSB verantwortlich machen«, sagt mein Kollege Paul-Anton Krüger.
Der FSB kontrolliere und steuere Gruppen, die Cyberattacken verüben. In Deutschland sind sie nach Behördenangaben in die Netzwerke staatlicher Einrichtungen eingedrungen, in Polen sabotierten sie Kraftwerke. »Die EU verhängt nun gemeinsam mit Großbritannien neue Sanktionen.
Was Experten sagen
Es steht nicht zu erwarten, dass sich Russland dadurch von neuen Attacken abschrecken lässt«. Allerdings sendeten das Auswärtige Amt und die EU eine Reihe von Botschaften. »Die Attacken bleiben nicht unentdeckt, die europäischen Geheimdienste sind auch in der Lage, Hinterleute und Strukturen zu identifizieren«, so Paul-Anton.
»Zudem liegt in den Sanktionen auch eine Warnung – vor der deutlichen Ausweitung der hybriden Kriegsführung des Kreml gegen europäische Staaten, die der Ukraine bei der Abwehr des russischen Angriffskriegs zur Seite stehen. « Lesen Sie hier mehr: Auswärtiges Amt bestellt russischen Botschafter ein 2. VW-Chef äußert sich zum geplanten Stellenabbau Bild vergrößern Wolfsburger VW-Stammwerk Foto: Tobias Schwarz / Die Sprache von Managerinnen und Managern ist oft eine Übung in der Kunst der Schönfärberei.
Der Volkswagen-Chef Oliver Blume zum Beispiel spricht häufig von »Anpassungen«, wenn es um die Streichung von Jobs in seinem Konzern geht. Blume will die Kosten bei VW senken, lange ließ er die Beschäftigten über seinen Plan für den massiven Stellenabbau zu diesem Zweck im Dunkeln.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





