
News des Tages: Erdbeben in Venezuela, AfD-Verbot, Fußball-WM
Die Lage am Abend Genug Stoff für den Gang vors Bundesverfassungsgericht? Von Wolfgang Höbel Die drei Fragezeichen heute:Naturkatastrophe – was machte das Doppel-Erdbeben in Venezuela so verheerend?Mögliches AfD-Verbot...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Die Lage am Abend Genug Stoff für den Gang vors Bundesverfassungsgericht? Von Wolfgang Höbel Die drei Fragezeichen heute:Naturkatastrophe – was machte das Doppel-Erdbeben in Venezuela so verheerend? Mögliches AfD-Verbot – wieso ist die Partei laut einem neuen Rechtsgutachten verfassungswidrig?
Fußball-WM – wer ist die Schiedsrichterin, die heute das deutsche Spiel gegen Ecuador leitet? 34 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Dieses Audio ist derzeit nicht verfügbar. Anhören Extern anhören 1. Offenbar stürzten Gebäude, die beim ersten Beben geschwächt wurden, beim zweiten einIm Abstand von 39 Sekunden hat in Venezuela am gestrigen Abend, als es in Mitteleuropa kurz nach Mitternacht war, zweimal die Erde gebebt.
Die Regierung befürchtet Tausende Tote, etliche Gebäude sind eingestürzt. Das zweite der beiden Beben ist das heftigste in dem südamerikanischen Land seit mehr als einem Jahrhundert. Was bisher über die Katastrophe bekannt ist.
(Hier mehr ) Bild vergrößern Rettungskräfte durchsuchen eingestürzte Häuser in Caracas: Die Regierung spricht bisher von mindestens 164 Toten Foto: Javier Campos / AP / dpa Die Erde begann am Mittwoch um 18. 04 Uhr Ortszeit zu beben, wegen der geringen Tiefe dürften die Auswirkungen des zweiten Bebens größer sein. Die Millionenstadt Caracas, aus der die ersten Bilder und Berichte kamen, lag dabei nicht sehr nah am Epizentrum, sondern mehr als 150 Kilometer östlich davon.
Was Experten sagen
»Im Norden Venezuelas bewegen sich auf einer Strecke von vielen Hundert Kilometern zwei Erdplatten aneinander vorbei, die karibische und die südamerikanische Platte«, berichten meine Kolleginnen Anika Freier und Charlotte Lüder. »Hätten die Platten glatte Kanten, könnten sie wohl einfach aneinander vorbeigleiten. Doch das ist nicht der Fall; die Plattengrenzen haben mehrere Verwerfungen, Brüche oder Risse.
Durch diese Unebenheiten können sie sich verhaken und Spannung aufbauen, die sich irgendwann entlädt. « Hier äußert sich ein Experte über das Beben. (Lesen Sie hier mehr ) In der Region, in der die Platten aneinandergrenzen, sind viele Städte und Siedlungen.
Weil die starken Beben so dicht aufeinanderfolgten, sind wohl viele Gebäude, die beim ersten Beben nur geschwächt wurden, beim zweiten dann eingestürzt. »Entwarnung gibt es für die Region erst einmal nicht«, sagt meine Kollegin Anika. »Experten gehen davon aus, dass es weitere Nachbeben geben wird.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





