
News: Jens Spahn, Bilanz der WM, Wahlkampf der AfD in Sachsen beginnt
Die Lage am Morgen Merz muss im Fall Spahn ein Machtwort sprechen Von Susanne Beyer Heute geht es darum, wie sich der Bundeskanzler im Fall Spahn positionieren sollte. Um eine Bilanz der WM. Und darum, wie die...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Die Lage am Morgen Merz muss im Fall Spahn ein Machtwort sprechen Von Susanne Beyer Heute geht es darum, wie sich der Bundeskanzler im Fall Spahn positionieren sollte. Um eine Bilanz der WM. Und darum, wie die Wessi-Hasser heute einer Ober-Wessi applaudieren müssen.
22 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Was war das denn nun für eine WM?
Die Einzelheiten
Dieses Audio ist derzeit nicht verfügbar. Anhören Extern anhören Morgen findet das Endspiel zwischen Argentinien und Spanien statt. Zwei Nationen werden sich dann gegenüberstehen, deren Amtssprache Spanisch ist.
Über Österreicher und Deutsche heißt es, dass sie nichts so sehr trenne wie die gemeinsame Sprache. Das dürfte auch auf Argentinier und Spanier zutreffen, die Komplikationen durch die Kolonialgeschichte mal nicht eingerechnet. Es könnte eine interessante Aufgabe für Sprachwissenschaftler sein zu analysieren, wie argentinische und spanische Kommentatoren das Spiel morgen bewerten werden, und zwar in einer Sprache, die sich in der jeweiligen Ausprägung in vielen Details unterscheidet.
Weltmeisterschaften liefern ja immer Erkenntnisse weit über den Sport hinaus. Mal ist es die Sprache, mal die Politik. Als Argentinien im Halbfinale am Mittwoch gegen England antrat, ging es nicht nur um Tore, sondern auch darum, welche Nation Anspruch auf die Falklandinseln hat, die vor der argentinischen Küste liegen: das Vereinigte Königreich oder Argentinien?
Was Experten sagen
Vor allem aber reflektieren die Nationen während einer WM ihr Selbstbild. Wir Deutschen verbinden die Schmach, so früh aus dem Turnier geflogen zu sein, mit anderen Selbstwertproblemen: nicht mehr führend in der Automobilindustrie zu sein und nun auch nicht mehr im Fußball – oh weh! Jetzt, da die Historisierung dieser WM bereits begonnen hat, können wir uns fragen, was bleiben wird von ihr.
Ich tippe auf den Anruf Donald Trumps beim Fifa-Chef Gianni Infantino, bei dem sich der US-Präsident über die Sperre des US-Spielers Folarin Balogun beschwerte, die dann tatsächlich wenig später aufgehoben wurde. Bild vergrößern US-Präsident Trump und Fifa-Chef Infantino im Weißen Haus 2025: Den Fernseher ausschalten Foto: Evelyn Hockstein / Auf einmal begann ein weltweites Gespräch über den Wert von Regeln im Fußball und in der Politik. Und dass es nicht hinnehmbar sei, diese auszuhebeln.
Die US-Amerikaner haben bei dieser Gelegenheit nicht das erste Mal mitbekommen, wie viele Menschen fassungslos auf ihren Präsidenten schauen. Wollen Trumps Anhänger dieses globale Entsetzen weiterhin ignorieren, sollten sie morgen den Fernseher ausschalten. Denn Trump und Infantino wollen gemeinsam in New York den Siegerpokal überreichen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




