
Solarstrom: Reiche überarbeitet Pläne zum Förder-Aus für kleine PV-Anlagen
Ökostrom vom eigenen Dach Reiche will nun doch Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen weiterzahlen Wer Solarstrom erzeugt und in das Netz einspeist, erhält eine Vergütung – diese wollte Wirtschaftsministerin Reiche...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Ökostrom vom eigenen Dach Reiche will nun doch Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen weiterzahlen Wer Solarstrom erzeugt und in das Netz einspeist, erhält eine Vergütung – diese wollte Wirtschaftsministerin Reiche ab 2027 für neue, kleine PV-Anlagen komplett abschaffen. Nach Kritik überarbeitete ihr Haus die Pläne. 35 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Arbeiter montieren eine PV-Anlage auf einem Dach eines Privathauses in Baden-Württemberg Foto: Bernd Weißbrod / dpa Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat ihre Pläne für Einschnitte bei der Förderung neuer kleiner Solaranlagen abgemildert. Dies geht aus dem neuen Entwurf des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hervor, der der Nachrichtenagentur dpa vorliegt.
Die Einzelheiten
Geplant ist nun übergangsweise eine abgesenkte Einspeisevergütung für bis zu 36 Monate, bevor die Anlagenbetreiber auf Direktvermarktung umsteigen sollen. Es geht um kleine Solaranlagen bis 25 Kilowatt installierter Leistung, die ab 2027 errichtet werden. Das betrifft vor allem Privatleute mit eigenen Anlagen.
Bisher gilt: Wer Solarstrom auf seinem Dach erzeugt und in das Netz einspeist, erhält 20 Jahre lang pro Kilowattstunde einen festen Betrag. Reiche hatte geplant, dass ab 2027 die feste Einspeisevergütung für neue, kleine Solaranlagen komplett abgeschafft wird. Das hatte breite Kritik ausgelöst.
Geplant ist nun ein Übergangssystem. Geplant ist eine »befristete Übergangszahlung«»Kleine Anlagen unter 25 Kilowatt installierter Leistung, insbesondere kleine Dach-PV, erhalten keine dauerhafte Förderung mehr«, heißt es aus Reiches Ministerium. Für einen reibungslosen Übergang sei aber die »befristete Übergangszahlung« angedacht.
Was Experten sagen
Danach könne für kleine Anlagen vier Jahre lang ein Direktvermarktungsbonus in Anspruch genommen werden. Direktvermarktung heißt, dass der Strom über einen Dienstleister an Strombörsen verkauft wird. Ist der Preis hoch, können künftig theoretisch so auch Privatleute davon profitieren.
Das Modell ist aber viel schwankungsabhängiger als die feste Vergütung. Über das Erneuerbare-Energien-Gesetz wird seit dem Jahr 2000 der Ausbau von Ökostrom in Deutschland gefördert. 2025 lag der Anteil von Wind, Sonne, Biomasse und Co.
an der Stromerzeugung nach Angaben der Energiebranche bei 58 Prozent . 2030 sollen es 80 Prozent sein. An diesem Ziel hält Reiche erklärtermaßen fest.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




