NGO und die Presse gegen Motorradhersteller KTM: Ein heftiges G'schmäckle
NGO und die Presse gegen Motorradhersteller KTM: Ein heftiges G'schmäckle KTM sieht sich Vorwürfen gegenüber, Sportenduros illegal entdrosselt zu verkaufen. Die Debatte wirft Fragen zur Homologation und zur Rolle der...
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Eine bemerkenswerte Entwicklung zeichnet sich im Bereich der künstlichen Intelligenz ab. NGO und die Presse gegen Motorradhersteller KTM: Ein heftiges G'schmäckle KTM sieht sich Vorwürfen gegenüber, Sportenduros illegal entdrosselt zu verkaufen. Die Debatte wirft Fragen zur Homologation und zur Rolle der Händler auf. vorlesen Druckansicht KTM baut Sportenduros für den Wettbewerb.
Weil dafür aber eine Straßenzulassung nötig ist, müssen die EXC-Modelle (Foto: 350 EXC-F) in der Leistung gedrosselt werden, um die Emissionsvorschriften einzuhalten. (Bild: KTM) 08:58 Uhr Lesezeit: 8 Min. Autos Von Ingo Gach Anzeige Inhaltsverzeichnis NGO und die Presse gegen Motorradhersteller KTM: Ein heftiges G'schmäckle Woher das Problem kommt „Beihilfe oder Mittäterschaft“ Rechtsauffassung DUH Hat der KTM ein eigenes Diesel-Gate?
Technische Details
Auf einer Seite lesen Unter der Federführung der NGO Climate Whistleblowers in Paris haben einige große Nachrichtenmagazine, unter anderem der Spiegel, Le Monde, El País, das ZDF und der ORF, in sechs europäischen Ländern über den angeblichen illegalen Verkauf von KTM-Motorrädern recherchiert und ihre Ergebnisse veröffentlicht. Der Vorwurf: Der österreichische Hersteller würde seine Sportenduros der EXC-Baureihe mit mehr als der homologierten Leistung verkaufen. Weiterlesen nach der Anzeige Damit würden Abgas- und Geräuschemissionen über dem gesetzlichen Maß liegen.
KTM würde seine Enduros ohne Straßenzulassung verkaufen. KTM bestreitet das in einer Stellungnahme und sagt, dass sie die entsprechenden Modelle, die für den Wettbewerb konzipiert sind, nur im gedrosselten Zustand gemäß der Homologation an die Händler ausliefern. Die Recherchen befanden unter anderem, dass Händler bereits entdrosselte EXC-Motorräder mit den Papieren der gedrosselten verkauft haben sollen.
Das ist möglich, wäre dann allerdings kein Vergehen des Herstellers, sondern der Händler. KTM ist zwar der größte Hersteller von Enduros, aber alles KTM vorgeworfene betrifft sämtliche Hersteller von Enduros. Dem österreichischen Motoradhersteller KTM droht erneut Ungemach, nachdem sie im vergangenen Jahr erst eine Insolvenz überstanden haben.
Branchenfolgen
(Bild: KTM) Woher das Problem kommt Die FIM (oberste Motorradsportbehörde) verlangt für die Teilnahme an vielen Enduro-Wettbewerben, dass die Motorräder eine Straßenzulassung besitzen müssen. Das liegt daran, dass bei vielen Veranstaltungen Streckenabschnitte über öffentliche Straßen führen können. Dann brauchen Teilnehmer Straßenzulassung, Kennzeichen, Beleuchtung und Führerschein.
Eine Straßenzulassung bekommen Wettbewerbsenduros aber nur im stark gedrosselten Zustand, in dem die Abgaswerte besser sind und weniger Lärm verbreitet wird. Je nach Modell und Hubraum kann die Leistung der Sportenduro um zwei Drittel oder mehr beschnitten sein, um die Homologation zu erhalten. Dieser Problemkreis ist kritisierenswert und ließe sich von Seiten der FIM und Veranstalter auch sicherlich besser lösen.
Aber dieser Eiertanz betrifft potenzielle Rechtsbrüche auf Kundenseite, nicht vom Hersteller.
Die Entwicklung dürfte den Wettbewerb im KI-Bereich weiter anheizen.





