
Nordkorea: Kims Schwester bezeichnet Atomstatus als nicht verhandelbar
Vor Staatsbesuch aus China Kims Schwester bezeichnet Atomstatus als nicht verhandelbar Kim Jong Uns Schwester nennt Nordkoreas Atomstatus eine »unumkehrbare Realität«. Ihre Aussage erfolgt nur wenige Stunden vor dem...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Vor Staatsbesuch aus China Kims Schwester bezeichnet Atomstatus als nicht verhandelbar Kim Jong Uns Schwester nennt Nordkoreas Atomstatus eine »unumkehrbare Realität«. Ihre Aussage erfolgt nur wenige Stunden vor dem ersten Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten seit 2019. 44 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Kim Yo Jong (am 10. August 2022) Foto: 朝鮮通信社 / KCNA / KNS / AP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Kim Yo Jong, Schwester von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un, hat den Status ihres Landes als Atomwaffenmacht für nicht verhandelbar erklärt. Nordkoreas Status als Nuklearwaffenstaat sei eine »unumkehrbare Realität – unabhängig davon, ob andere ihn anerkennen oder nicht«, teilte die 38-Jährige über die staatliche Nachrichtenagentur KCNA mit. Feindliche Kräfte sollten ihre »Tagträume von einer Denuklearisierung aufgeben«, sagte Kim weiter.
Damit erteilte Kim Yo Jong diplomatischen Bemühungen für eine nukleare Abrüstung Nordkoreas eine klare Absage. Erst am Freitag hatte ein Sprecher des US-Außenministeriums gegenüber der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap gesagt, die Vereinigten Staaten blieben offen für einen Dialog mit Nordkorea »ohne Vorbedingungen« und hielten »weiterhin an dem Ziel einer vollständigen Denuklearisierung Nordkoreas fest«. Besuch von Chinas StaatschefKims Aussagen erfolgen kurz vor einem angekündigten Staatsbesuch von Chinas Staatsoberhaupt Xi Jinping.
Was Experten sagen
Der chinesische Präsident wird am Montag erstmals seit 2019 wieder Nordkorea besuchen. China ist Nordkoreas einziger formeller Bündnispartner auf Grundlage eines gegenseitigen Beistandsvertrags. Die beiden Staaten kämpften Seite an Seite während des Koreakriegs (1950-53).
2024 Nordkorea unterliegt wegen seines Atom- und Raketenprogramms seit rund zwei Jahrzehnten umfangreichen UN-Sanktionen. Zuletzt hatten China und Russland im UN-Sicherheitsrat weitere Strafmaßnahmen gegen Nordkorea blockiert. Zudem verhinderten sie die Verlängerung des Mandats eines UN-Expertengremiums, das die Umsetzung der Sanktionen überwacht hatte.
Kim Yo Jong gewinnt an Einfluss in Nordkorea. Doch immer öfter ist auch die Tochter von Kim Jong Un bei wichtigen Anlässen an der Seite des Diktators zu sehen. Ist dieses Mädchen Nordkoreas Kronprinzessin?
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





