
Österreich: Ex-Außenministerin Karin Kneissl wirft FPÖ Mobbing vor
Bild vergrößern FPÖ-Minister Kneissl und Kickl 2018: Leben schwer gemacht Foto: Robert Jaeger / APA / picturedesk.com / picture alliance meinung Die Lage: Inside Austria Ex-Außenministerin Kneissl wirft FPÖ Mobbing vor...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Bild vergrößern FPÖ-Minister Kneissl und Kickl 2018: Leben schwer gemacht Foto: Robert Jaeger / APA / picturedesk. com / picture alliance meinung Die Lage: Inside Austria Ex-Außenministerin Kneissl wirft FPÖ Mobbing vor Von Oliver Das Gupta, Wien Die rechtsradikale FPÖ machte sie einst zur Ministerin, auf ihrer Hochzeit tanzte sie mit Machthaber Putin. Nun verbreitet Karin Kneissl Kremlpropaganda – und schimpft neuerdings über die FPÖ.
23 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (6 Minuten) 6 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+.
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War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Von dieser Frau erwartet man mittlerweile einiges, aber nun hat sie noch einmal nachgelegt.
Dieses Mal tritt Österreichs frühere Außenministerin nicht in einem russischen Propagandamedium auf. Sie spricht mit einer deutschen – vorsichtig formuliert – kremlfreundlichen Plattform. Dort plaudert die 61-Jährige über ihr Leben in einem russischen Dorf, über »Trillionen Moskitos« und über ihren Thinktank in Sankt Petersburg.
Was Experten sagen
Auch ihre angebliche Verfolgung im Westen beklagt sie mal wieder. Neu ist, dass Kneissl über die FPÖ schimpft – also über jene rechtsradikale Partei, die sie einst in den Ministersessel gehievt hatte. »Ich war vielen zu unabhängig, ganz besonders den Freiheitlichen«, klagt Kneissl in dem Videointerview.
Kneissls Knicks vor PutinAls Parteilose war sie Ende 2017 vom damaligen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache als Außenministerin präsentiert worden. Im Nachhinein empfindet sich Kneissl als politisch gemobbt, und das offenbar von Beginn an. Am liebsten hätte die FPÖ sie bereits am »am siebenten, achten Tag meines Ministeramts wieder weggehabt«, behauptet sie.
Man habe ihr das Leben schwer gemacht. Sie habe »sehr viele Projekte halb auf Schiene gehabt«, vorrangig mit der Türkei. Das habe ihr angeblich die FPÖ zum Vorwurf gemacht.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





