
Ostsee: Mutmaßliche Jacht von Wladimir Putin vor Dänemark gesichtet
Von Kriegsschiffen eskortiert Mutmaßliche Putin-Luxusjacht vor Dänemark gesichtet Die »Graceful« soll Wladimir Putins private Jacht sein, nach der Eskalation des Ukrainekriegs verschwand sie vom Radar. Nun ist das...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Von Kriegsschiffen eskortiert Mutmaßliche Putin-Luxusjacht vor Dänemark gesichtet Die »Graceful« soll Wladimir Putins private Jacht sein, nach der Eskalation des Ukrainekriegs verschwand sie vom Radar. Nun ist das Schiff vor der dänischen Küste gesichtet worden – zusammen mit einem Begleitkommando. 49 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Die »Graceful« bei einer früheren Passage im Nord-Ostsee-Kanal Foto: Andreas Jens / TheYachtPhoto / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Vier Jahre lang war die »Graceful« ein Phantom der Meere.
Nun ist die russische Luxusjacht nach Angaben des dänischen Rundfunks (DR) erstmals wieder auf dem Radar aufgetaucht. Dabei soll es sich um das persönliche Schiff des russischen Präsidenten Wladimir Putin handeln. Nach Daten von »Marinetraffic.
com« fuhr das Schiff am Montag an der nördlichen Küste Dänemarks entlang. Videoaufnahmen der »Kieler Nachrichten« zeigten die Jacht offenbar zudem im Fehmarnbelt, kurz vor dem Einlaufen in dänische Gewässer. Auf den Aufnahmen ist auch zu sehen, dass auf allen Decks des Schiffs offenbar zahlreiche Netze aufgespannt wurden.
Was Experten sagen
Nach Einschätzung eines Militäranalysten der Dänischen Verteidigungsakademie könnte es sich dabei um eine Abwehrmaßnahme handeln, um Angriffe mit kleineren Drohnen zu verhindern. Dabei könnte es sich auch um eine Reaktion auf ukrainische Attacken der vergangenen Monate handeln. Das von Russland angegriffene Land hatte in jüngster Vergangenheit wiederholt Schiffe unter russischer Kontrolle attackiert, auch im Ostseeraum.
Laut DR wurde es ab Sonntagmorgen von zwei russischen Kriegsschiffen sowie abwechselnd von der dänischen Marine und deutschen Küstenwache begleitet. »Die Streitkräfte überwachen routinemäßig Schiffe, darunter auch ausländische Staatsschiffe, die die dänischen Meerengen und Hoheitsgewässer durchqueren, mit den dafür vorgesehenen Kapazitäten«, teilten die dänischen Streitkräfte dem Sender DR mit. Schon am Montagabend sendet die »Graceful« allerdings laut »Marinetraffic.
com« kein Signal mehr. Mehr zum Thema Warnschüsse im Ärmelkanal: »Der Vorfall zeigt, dass wir vertrauensbildende Maßnahmen mit Russland brauchen« Ein Interview von Jonas Mielke »Amadea«: Luxusjacht von russischem Oligarchen wird versteigert Das Problem mit den Sanktionen: Oligarchenparadies Deutschland Dem dänischen Rundfunk zufolge hatte die Jacht ihren AIS-Sender (AIS = Automatic Identification System) zum Übertragen des Standorts im August 2022, rund ein halbes Jahr nach Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine, abgeschaltet. Seitdem wurde es laut dem Bericht nicht mehr gesehen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.



