
Piusbrüder exkommuniziert: Irgendwann muss Schluss sein
Piusbrüder exkommuniziert : Irgendwann muss Schluss sein Ein Kommentar von Thomas Jansen 01.07.2026, 19:30Lesezeit: 2 Min. Die neu geweihten Bischöfe der Piusbrüder: Marc Hanappier, Michel Poinsinet de Sivry, Michael...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Piusbrüder exkommuniziert : Irgendwann muss Schluss sein Ein Kommentar von Thomas Jansen 01. 2026, 19:30Lesezeit: 2 Min. Die neu geweihten Bischöfe der Piusbrüder: Marc Hanappier, Michel Poinsinet de Sivry, Michael Goldade und Pascal Schreiber am Mittwoch in ÉcônedpaNiemand kann der katholischen Kirche nachsagen, sie habe kein Herz für Gläubige am rechten Rand.
Aber die Selbstherrlichkeit der Piusbrüder machte eine Einigung mit dem Vatikan unmöglich. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Irgendwann muss Schluss sein. Auch in der katholischen Kirche.
Die Einzelheiten
Die Piusbrüder haben die Päpste, den Vatikan und alle übrigen Katholiken lange genug zum Narren gehalten. Mit der unerlaubten Weihe von vier Bischöfen haben sie selbst den katholischen Bogen überspannt. Die Exkommunikation der betroffenen Bischöfe, die nach dem Kirchenrecht in einem solchen Fall automatisch eintritt, muss daher niemand bedauern.
Die Piusbrüder sind nicht die letzten Gralshüter des wahren Katholizismus, als die sie sich gebärden. Sie sind auch keine Märtyrer, die einer vom modernen Zeitgeist korrumpierten Kirchenleitung zum Opfer gefallen sind. Und sie sind auch nicht nur puristische Ästheten mit einem Faible für Priester in Brüsseler Spitzen und das Lateinische.
Wer nur das will, muss nicht mit dem Vatikan brechen. Dafür gibt es eine papsttreue Alternative. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen Keine Einheit um jeden PreisDie Piusbrüder lehnen im Prinzip alle wesentlichen Entwicklungen in der katholischen Kirche seit dem Tod von Papst Pius XII. Das ist nur noch eine Karikatur von echter Treue zur Tradition. Die ist auch und gerade in der katholischen Kirche immer als etwas Lebendiges verstanden worden.
Seit der ersten Exkommunikation ihrer Bischöfe im Jahr 1988 sind die Päpste den Piusbrüdern weit entgegengekommen. So weit, dass manchem Kirchenmann und Theologen schon mulmig wurde. Aber es war den Versuch wert.
Die Einheit der Kirche ist ein hohes Gut. Sie darf jedoch nicht um jeden Preis erkauft werden. Man kann der katholischen Kirche wahrlich nicht vorwerfen, sie habe kein großes Herz, wenn es um ihren rechten Rand geht.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





