
Polen: Festnahme nach Tötung kremlkritischen russischen Künstlers
Schüsse in Polen Verdächtiger nach Tötung von kremlkritischem Künstler festgenommen Ein russischer Künstler wird in Polen erschossen, Ministerpräsident Tusk geht von einem »politischen Mord« aus. Nun verkünden die...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Schüsse in Polen Verdächtiger nach Tötung von kremlkritischem Künstler festgenommen Ein russischer Künstler wird in Polen erschossen, Ministerpräsident Tusk geht von einem »politischen Mord« aus. Nun verkünden die polnischen Behörden einen Fahndungserfolg. 03 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Polen: Polizistin am Tatort des erschossenen Künstlers Semjon Skrepezkij Foto: Wojtek Jargilo / PAP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Nach den tödlichen Schüssen auf einen exilierten russischen Künstler in Polen ist laut Ministerpräsident Donald Tusk ein Verdächtiger festgenommen worden.
Der Verdächtige habe einen »georgischen Pass benutzt«, teilte Tusk am Donnerstag im Onlinedienst X mit . Die Festnahme gehe auf das Konto der Polizei der Woiwodschaft (Regierungsbezirk) Lublin und des polnischen Inlandsgeheimdienstes ABW. Die Sicherheitskräfte arbeiteten unterdessen weiter daran, den Drahtzieher zu finden, fügte Tusk hinzu.
Skrepezkij, mit bürgerlichem Namen Robert Kusowkow, war ein scharfer Kritiker des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Bekannt wurde er für seine mitunter provokativen Karikaturen, mit denen er bekannte russische Politiker aufs Korn nahm – darunter auch den früheren sowjetischen Diktator Josef Stalin. Skrepezkij war 2021 nach Polen gezogen und hatte damals erklärt, politischer Verfolgung in seiner Heimat entgehen zu wollen.
Was Experten sagen
Festgenommene belarussische Verdächtige wieder freigelassenAm Montag waren nach Angaben der polnischen Behörden zahlreiche Schüsse auf den 44-Jährigen in Biala Podlaska im Osten Polens abgegeben worden. Tusk hatte am Mittwoch von einem »politischen Mord« gesprochen und vermutet, die Erschießung sei womöglich von Russland in Auftrag gegeben worden. Falls sich das bewahrheite, sei dies ein Fall von Staatsterrorismus und »eine sehr ernste Angelegenheit mit internationaler Dimension«.
Die Bezirksstaatsanwaltschaft Lublin hatte im Zusammenhang mit den Schüssen zunächst zwei belarussische Staatsangehörige festgenommen. Sie wurden aber wieder freigelassen, weil es keine Beweise für eine Beteiligung gab. Mehr zum Thema Mord an russischem Künstler Semjon Skrepezkij: Fünf Kugeln versetzen Polen in Angst Von Ann-Dorit Boy und Jan Puhl Vereitelter Auftragsmord in Bayern: Tschetschenen machen Jagd auf Kritiker – auch in Deutschland Von Maik Baumgärtner und Fidelius Schmid und Kate Manchester Mehrere russische Regierungsgegner waren in den vergangenen Jahren im Ausland attackiert worden, darunter auch in Deutschland.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





