
Marburg: Ist eine Influencer-WG von der Uni eine gute Idee? (Newsletter)
Startklar-Newsletter Wohnraum gegen Content – ist das ein fairer Deal? Von Helene Flachsenberg Als ich vor ein paar Wochen das erste Mal von der »Marburg-WG« hörte, hatte ich vor allem einen Gedanken: cringe. Eine...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Startklar-Newsletter Wohnraum gegen Content – ist das ein fairer Deal? Von Helene Flachsenberg Als ich vor ein paar Wochen das erste Mal von der »Marburg-WG« hörte, hatte ich vor allem einen Gedanken: cringe. Eine gecastete Wohngemeinschaft, die auf Instagram zeigt, wie toll ihr Studi-Leben ist – im Auftrag der Uni?
Das konnte eigentlich nur unangenehm werden, dachte ich. 51 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Inzwischen sind die vier WG-Influencer:innen seit einer Weile aktiv, und ich muss sagen: Inhaltlich machen sie ihre Sache gut, ihre Beiträge sind nicht mehr oder weniger cringe als vieles andere, was man so in den sozialen Netzwerken findet. Allerdings wirft das Konzept andere Fragen auf. Zum Beispiel, ob Wohnraum gegen Content eigentlich ein fairer Deal für die Bewohner:innen ist.
Unsere Autorin Paula Haase hat sich diese Fragen für meinen Text der Woche gestellt – und bei einem Ortsbesuch Antworten gefunden. Ihre Eindrücke aus der WG lest ihr hier. Viel Freude dabei wünschtHelene Flachsenberg, Redakteurin SPIEGEL Start Bild vergrößern Studierende Hannes, Ali, Litti, Toni: So etwas wie fest angestellte Influencer Foto: Victor Hedwig / DER SPIEGEL Diese WG-Bewohner werden für die Uni zu Influencern: Vier Studierende wohnen in Marburg mietfrei in einem Haus im Grünen.
Im Gegenzug machen sie Werbung für die Hochschule. Ein zeitgemäßes Konzept – oder instrumentalisiert die Uni damit die Wohnungsnot ? Ehrlichkeit auf Instagram: Schaut her, wie schlecht es mir eigentlich ging!
Was Experten sagen
Foto: DEEPOL by plainpicture / plainpicture Das Problem ist unsere Arbeitskultur btw: Gerade fluten »btw«-Posts die sozialen Netzwerke: Menschen zeigen ihre Erfolgsfotos und gestehen, wie mies es ihnen dabei ging. Doch solche Posts werden wenig bewirken, solange sich in der Arbeitswelt nichts ändert, schreibt unsere Kolumnistin Sara Weber . Bild vergrößern Student Sebastian Heinz, Unistadt Koblenz: »Wer sucht, findet sein Umfeld« DER SPIEGEL; Fotos: Privat; Wirestock / IMAGO »Koblenz ist eine gute Stadt, um sich etwas aufzubauen«: Zwischen Mosel und Rhein hat Sebastian Heinz nicht nur einen einzigartigen Studiengang gefunden, sondern auch eine Stadt voller kleiner Communitys.
Warum Koblenz für ihn mehr ist als eine Durchgangsstation . Indiemusiker Streichelt: »In der Musikbubble wird, finde ich, viel zu viel gejammert« Foto: minimalsurreal »Musiker als Hauptberuf? Man muss es halt leider alleine machen«: 24.
000 Euro im Jahr reichen dem Musiker Streichelt, wenn er dafür sein Hobby zum Beruf machen kann. Wie sich sein Einkommen aus Gagen, Spotify, Gema zusammensetzt. Und was passiert , wenn die Rechnung nicht aufgeht.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





