
Polen plant Handyverbot an Grundschulen
Im Unterricht und in Pausen Polen plant Handyverbot an Grundschulen Zum kommenden Schuljahr will Polen Handys aus Grundschulen verbannen. Die Regierung in Warschau hat dafür einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht –...
Russia — Trump and Putin will meet after that?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Im Unterricht und in Pausen Polen plant Handyverbot an Grundschulen Zum kommenden Schuljahr will Polen Handys aus Grundschulen verbannen. Die Regierung in Warschau hat dafür einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht – auch auf Wunsch vieler Lehrkräfte. 55 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen. Weitere Infos SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Schüler mit Handys (Symbolbild) Foto: Max Slovencik / APA / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Polen will Handys zum 1. September aus allen Grundschulen verbannen. Die Regierung in Warschau beschloss einen entsprechenden Gesetzentwurf, der nun an das Parlament gehen soll.
In Polen umfasst die Grundschule die Klassen eins bis acht. Das geplante Gesetz untersagt die Nutzung von Mobiltelefonen und anderen Geräten zur Ton- und Bildaufnahme während des Unterrichts und in den Pausen. Es soll für staatliche und private Schulen gelten, teilte das Bildungsministerium mit.
Was Experten sagen
Ausnahmen sind vorgesehen, wenn das Telefon für den Unterricht oder die pädagogische Betreuung nötig ist – sowie aus Gesundheits- oder Sicherheitsgründen. Bildungsministerin Barbara Nowacka sagte, mit dem Verbot reagiere die Regierung auf einen häufig von Lehrkräften geäußerten Wunsch. An mehr als der Hälfte der polnischen Schulen werde eine ähnliche Regelung bereits freiwillig umgesetzt.
Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur PAP verwies Nowacka zudem auf Studien, wonach 85 Prozent der Bevölkerung die Maßnahme befürworteten. Stärkerer Schutz von Kindern im InternetDie Regierung beschloss außerdem ein Gesetzespaket, das den Schutz von Kindern im Internet stärken soll und ebenfalls noch vom Parlament gebilligt werden muss. Geplant sind unter anderem Maßnahmen, die den Zugang von Minderjährigen zu Seiten mit sexuellen Inhalten einschränken und die Entfernung illegaler Inhalte beschleunigen sollen.
Anbieter von Webseiten mit Angeboten für Erwachsene sollen verpflichtet werden, das Alter ihrer Nutzer anonym zu überprüfen – ohne Browserdaten oder personenbezogene Informationen zu erfassen. Mehr zum Thema Smartphone-Nutzung an Schulen: Handyverbot? Von Claudia Beckschebe Streitgespräch zu Social-Media-Verbot: Strenge Regeln oder Laissez-faire?
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