
Projekt 10.000: Kneipen für Deutschland
Projekt 10.000 : Kneipen für Deutschland Gastbeitrag Von Professor Dr. Wolfgang Schroeder 28.06.2026, 17:21Lesezeit: 11 Min. In Frankfurt-Sachsenhausen, 1990Wolfgang Haut10.000 Kneipen wären eine Investition gegen...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: 000 : Kneipen für Deutschland Gastbeitrag Von Professor Dr. Wolfgang Schroeder 28. 2026, 17:21Lesezeit: 11 Min.
In Frankfurt-Sachsenhausen, 1990Wolfgang Haut10. 000 Kneipen wären eine Investition gegen Extremismus. Obwohl dort oft niedriges Niveau und hoher Alkoholspiegel herrschen?
Die Einzelheiten
Nein, gerade deshalb! Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Über die Kneipe gibt es in der Öffentlichkeit und auch im deutschen Schlager vor allem zwei Meinungen. „Die kleine Kneipe am Ende der Straße“ ist einerseits ein nostalgischer Sehnsuchtsort, „dort, wo das Leben noch lebenswert ist“ (Peter Alexander).
In den Vorstadtstraßen wird „Griechischer Wein“ ausgeschenkt, und es erklingen „die altvertrauten Lieder“ (Udo Jürgens). Andererseits gelten Kneipen als Orte des enthemmten Alkoholkonsums, „Kreuzberger Nächte sind lang“, man sieht „schon doppelt, und das aus gutem Grund, denn in Eckkneipen geht es nun mal rund! “ (Gebrüder Blattschuss).
Es gilt das Motto „Saufen, morgens, mittags, abends, ich will saufen. Der Hahn muss laufen“ (Ingo ohne Flamingo). Oder wie es im Münchener Hofbräuhaus heißt: „Ein Prosit, ein Prosit der Gemütlichkeit – oans, zwoa, drei!
Was Experten sagen
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Auf die Idee, dass die Kneipe auch ein Ort der Demokratie sein könnte, ist der deutsche Schlager noch nicht gekommen. Dabei lebt die Demokratie von Orten lebendiger Begegnung – von Orten, an denen Ideen, Vorlieben oder Meinungen ausgetauscht werden, an denen Menschen miteinander reden und einander zuhören.
Orte, an denen gegenseitiges Vertrauen geschaffen wird und damit eine Basis für Vertrauen in Politik. Orte der BegegnungIn der Zivilgesellschaftsforschung wird seit vielen Jahren über schrumpfende Räume diskutiert. Wenn öffentliche Räume verschwinden, sind nicht nur Vereine oder Initiativen betroffen.
Es ist die demokratische Kultur insgesamt bedroht. Die Sorge darüber, dass sich Menschen immer weniger begegnen, wächst seit Jahren. Zugleich droht die zunehmende Einsamkeit unsere Gesellschaft zu zerfressen und zu lähmen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





