
Protest vor French Open: 15 Minuten für kümmerliche 15 Prozent
Protest vor French Open : 15 Minuten für kümmerliche 15 Prozent Von Thomas Klemm, Paris 22.05.2026, 20:05Lesezeit: 5 Min. Aryna Sabalenka hatte zuletzt von einem Boykott gesprochen. Nun wurde es zunächst ein...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Protest vor French Open : 15 Minuten für kümmerliche 15 Prozent Von Thomas Klemm, Paris 22. 2026, 20:05Lesezeit: 5 Min. Aryna Sabalenka hatte zuletzt von einem Boykott gesprochen.
Nun wurde es zunächst ein Medienboykott. APSchon vor dem Start der French Open protestieren die Tennisprofis in Paris. Mit einem teilweisen Medienboykott wollen die Stars auf die aus ihrer Sicht zu geringen Preisgelder aufmerksam machen.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Das geht ja gut los bei diesen French Open. Die Tennisprofis sind vergrätzt, weil sie zu wenig Geld erhalten. Die Journalisten sind irritiert, weil sie von einer Reihe von Spielerinnen und Spielern am Freitag nur begrenzte Zeit für Interviews bekommen haben.
Und die Veranstalter des wichtigsten Sandplatzturniers müssen Krisenkommunikation betreiben, um den Konflikt nicht weiter eskalieren zu lassen. Es geht, wie so oft, ums Geld. Um Abermillionen, die die vier Grand-Slam-Turniere schier im Überfluss haben, während die Teilnehmer nicht genug bekommen, wie sie behaupten.
Der Freitag vor Turnierstart am Sonntag dient in Roland Garros gewöhnlich dazu, dass sich die Tennisprofis viel Zeit nehmen, um gegenüber Journalisten über ihre Hoffnungen, Erwartungen, Verletzungen und ein paar Nebensächlichkeiten zu sprechen. Normalerweise zeigen sich alle voller Vorfreude auf das zweite Highlight des Tennisjahres. Diesmal war die Stimmung von vorneherein angespannter.
Was Experten sagen
Was daran lag, dass sich einige der besten Spielerinnen und Spieler nur 15 Minuten Zeit nehmen wollten für Gespräche: fünf Minuten für Videoaufnahmen, zehn Minuten für Pressefragen. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Die 15 Minuten sind ein Symbol für die aus Profisicht kümmerlichen 15 Prozent, die die French Open – gemessen an ihren Einnahmen – an Preisgeld ausschütten.
Mit Medienschaffenden, die für die French Open oder ihre TV-Rechteinhaber wie Eurosport arbeiten, wollten die Profis am Freitag gar nicht reden. „Es geht um Respekt“So wurde in den Pressekonferenzen viel darüber geredet, weshalb die Tennisprofis nicht so viel reden wollen. Dabei hatten die Stars der Branche, angeführt von den beiden Weltranglistenersten Jannik Sinner und Aryna Sabalenka, schon neulich das Wichtigste gesagt oder in einem Brief an die Turnierveranstalter geschrieben.
Sie hatten ihrer „tiefen Enttäuschung“ Ausdruck verliehen über das zu erwartende Preisgeld von Paris. Sie wollen sich nicht mit ein paar Millionen abspeisen lassen, sondern fordern Prämien ein, die in angemessenerem Verhältnis stünden zu den Einnahmen der Grand-Slam-Turniere. Auch der Weltranglistenerste und Topfavorit Jannik Sinner hat sich in der Causa zuletzt geäußert.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




