
Proteste gegen Sparprogramm: Die Wut der Mercedes-Werker: „Ola raus!“
Proteste gegen Sparprogramm : Die Wut der Mercedes-Werker: „Ola raus!“ Von Benjamin Wagener, Sindelfingen 03.07.2026, 16:24Lesezeit: 4 Min. Protest vor der alten Lackiererei: Rund 10.000 Mercedes-Beschäftigte sind in...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Proteste gegen Sparprogramm : Die Wut der Mercedes-Werker: „Ola raus! “ Von Benjamin Wagener, Sindelfingen 03. 2026, 16:24Lesezeit: 4 Min.
Protest vor der alten Lackiererei: Rund 10. 000 Mercedes-Beschäftigte sind in Sindelfingen dabei. dpaBei Mercedes verschärft sich der Konflikt zwischen Vorstand und Betriebsrat über die geplanten Sparmaßnahmen.
Die Einzelheiten
Die Proteste dort könnten bald für die gesamte Autoindustrie stehen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Mercedes-Mitarbeiter kommen aus allen Teilen des Sindelfinger Werks. In einzelnen Gruppen, viele mit Fahnen, Ratschen und Trommeln, versammeln sie sich auf dem Platz vor Tor 7 in Sichtweite der alten Lackiererei.
Aus dem angrenzenden Gebäude kommen Beschäftigte, die zumeist Poloshirts mit dem Stern auf der Brust tragen. Es sind die Entwickler aus dem Forschungszentrum des Autoherstellers. Kurz vor neun Uhr schätzt der Werkschutz die Zahl der Protestierenden auf rund 10.
Über ihren Köpfen flattern viele rote Fahnen der IG Metall, aber auch die blauen Banner der Konkurrenz-Gewerkschaft CGM. Die Aktion in Sindelfingen ist Teil eines Aktionstages der IG Metall, die am Freitag an den deutschen Standorten des Autokonzerns zu Protesten gegen die Sparpolitik von Mercedes aufgerufen hat. Neben der Fabrik, in der Mercedes die berühmte S-Klasse baut, demonstrieren Beschäftigte am Stammsitz in Untertürkheim, in Rastatt und Stuttgart, aber auch in Bremen, Hamburg, Düsseldorf und Ludwigsfelde.
Was Experten sagen
Die IG Metall schätzt, dass sich bundesweit mehrere Zehntausend Mitarbeiter an den Aktionen beteiligt haben. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen „Das ist ein Angriff auf den Sozialstaat“In Sindelfingen steht Ergun Lümali, der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats, auf dem Podium.
„Es gibt traditionelle Lohnrunden. Das hier ist aber ein Angriff auf den Sozialstaat an sich und die Tarifverträge“, sagt der Arbeitnehmervertreter vor seiner Rede im Gespräch mit der F. „Und wer die Tarifverträge in Frage stellt, der weiß, dass das massiven Widerstand auslöst.
“ Lümali geht es um die neuen Sparmaßnahmen von Mercedes, über die das Unternehmen die Belegschaft in der vergangenen Woche informiert hat. „Die Lastenverteilung muss gerecht sein, die Beschäftigten dürfen nicht die Hauptlast tragen“, sagt er. Vor allem aber kritisiert Lümali, dass der Vorstand den Betriebsrat nicht einbezogen hat.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





