
Public Viewing in New York: Warum denken die Europäer, sie seien Fußball-Missionare?
Public Viewing in New York : Warum denken die Europäer, sie seien Fußball-Missionare? Von Frauke Steffens, New York 30.06.2026, 18:46Lesezeit: 3 Min. Vor dem letzten Gruppenspiel gegen Ecuador: Deutsche Fans feiern am...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Public Viewing in New York : Warum denken die Europäer, sie seien Fußball-Missionare? Von Frauke Steffens, New York 30. 2026, 18:46Lesezeit: 3 Min.
Vor dem letzten Gruppenspiel gegen Ecuador: Deutsche Fans feiern am Times Square. dpaDie Amerikaner interessieren sich mehr für Fußball als gedacht. Und ein Mexikaner unterstützt die DFB-Elf schon lange, weil sie oft so gut spiele.
Die Einzelheiten
Was man lernt, wenn man Deutschland–Paraguay in New York guckt. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Als es zwischen Deutschland und Paraguay 1:1 steht, ist die Stimmung in der deutschen Bar „DSK – Die Stammkneipe“ noch ganz gut. Die Leute sitzen in Brooklyns Viertel Fort Greene mit Bier, Brezeln und Pommes vor der Leinwand, ein paar Deckenventilatoren bewegen die zu warme Luft hin und her, sogar die altersschwache Klimaanlage erinnert an Deutschland.
Am Fenster sitzen Gregory Haag und Antonia Albiez, Touristen aus Heidelberg. Noch sei doch alles offen, sagt Haag. Die Stimmung bei der WM gefällt ihnen, viele Amerikaner schienen durchaus fußballinteressiert.
In Deutschland ist manchmal anderes zu lesen, kürzlich gar die Schlagzeile: „Amerikaner baff: WM-Fans zeigen ihnen, wie man Stimmung in die Stadien bekommt. “ Dabei konnte man auch bei anderen Weltmeisterschaften schon in Städten wie New York von französischen Restaurants zu italienischen Cafés, von mexikanischen zu haitianischen Bars wandern, um Fußballpartys zu feiern – mit Amerikanern, die oft das Team aus dem Land ihrer Vorfahren unterstützten. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen Wer glaubt, die Einheimischen entdeckten erst jetzt ihr Interesse für Fußball, hat sich noch nie mit einem der Millionen US-Amerikaner unterhalten, deren Familien zum Beispiel aus Fußballnationen in Mittel- und Südamerika kommen, hat noch nie Zeit in karibisch geprägten Nachbarschaften verbracht, wo bei jedem Turnier neben dem Grill auch der Fernseher auf den Bürgersteig gestellt wird. Nicht nur Deutsche für DeutschlandAm Nebentisch in der Kneipe in Brooklyn werden Deutschlandtrikots nicht nur von ein paar Deutschen oder Deutschstämmigen getragen. Auch Luis Sánchez ist im DFB-Shirt gekommen, sein Nachname steht auf dem Rücken.
Der Mexikaner besucht gerade Freunde, erzählt er, und seit Jahren teile er seine Loyalität zwischen dem mexikanischen und dem deutschen Team auf. Nicht wegen familiärer Beziehungen, sondern weil die deutsche Elf schon oft so großartigen Fußball gespielt habe. Auf der Straße sei die Euphorie in den USA zwar nicht so stark spürbar, aber er treffe immer wieder auch fußballbegeisterte Amerikaner, sagt Sánchez.
„Warum jeder sich für diese Weltmeisterschaft interessiert“, nennt die „New York Times“ gleich eine Podcastfolge zur „Magie des Moments“. „Jeder“ ist vermutlich genauso falsch wie „keiner“.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





