
Putins imperialismus: Er will gewinnen – um jeden Preis
Putins imperialismus : Er will gewinnen – um jeden Preis Gastbeitrag Von Viktor Jerofejew 06.07.2026, 17:42Lesezeit: 8 Min. Für eine unbeschränkte Macht des von Gott gesalbte Zaren: Moskauer Putin-Unterstützer im...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Putins imperialismus : Er will gewinnen – um jeden Preis Gastbeitrag Von Viktor Jerofejew 06. 2026, 17:42Lesezeit: 8 Min. Für eine unbeschränkte Macht des von Gott gesalbte Zaren: Moskauer Putin-Unterstützer im JuniReutersPutins historische Mission: Der Kreml-Herrscher will sein Land zum Sieg führen.
Der Preis, den die Bevölkerung dafür bezahlen muss, ist ihm egal. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Folgen der Angriffe mächtiger Schwärme ukrainischer Drohnen, die Zerstörungen im gesamten europäischen Teil Russlands verursachten und, so die jüngsten Meldungen, nach Sankt Petersburg auch in Moskau einschlugen, konnte jeder hören und sehen. Sollte sich jedoch irgendjemand der Illusion hingeben, die Explosionen und gigantischen Brände in einer Ölraffinerie im Moskauer Stadtteil Kapotnja, der vom Qualm verdunkelte Himmel oder der schwarze Ölregen könnten in irgendeiner Weise bei Putin Wirkung zeigen und ihn dazu bewegen, sich auf Kompromisse einzulassen und den Krieg zu beenden, dann liegt er damit vollkommen daneben.
Die Einzelheiten
Ganz einfach: Schaut man in Putins Kopf hinein, dann wird klar, dass ihn diese Zuspitzung der militärischen Lage konzentrierter, entschlossener und kompromissloser, kurz gesagt, noch mehr zu Putin gemacht hat. Er hat eine historische Mission, in gewisser Weise ähnlich der von Trump: MRGA (Make Russia Great Again). Für diese Mission ist er zu allem bereit.
Und ein Großteil der Bevölkerung hilft ihm dabei. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Augenzeugen haben beobachtet, dass Autofahrer auf der Moskauer Ringautobahn den Feuersbrünsten im nahe gelegenen Kapotnja fast keine Beachtung schenkten, es gab keinerlei Panik, keine heulenden Sirenen und auch keine Luftschutzräume, die für die Moskauer von den Behörden geöffnet worden wären.
Es ist klar, warum: Putin hat keine Angst vor dem Tod russischer Bürger, der Tod eines Russen ist dem Machthaber gleichgültig. Das Staatsfernsehen erwähnte erst gar nicht die bedrohlichen Anzeichen des Krieges, der Moskau erreicht hat. Die Pro-Kreml-Propagandisten möchten jeden, der die ukrainischen Drohnen im Anflug auf Video festhält, als Vaterlandsverräter brandmarken, und jeden, der in diesen Tagen mit dem Gedanken spielt, Moskau zu verlassen, als „nicht russisch“ abstempeln.
Auch Maria Sacharowa, die bekannte Chefin der Informations- und Presseabteilung des russischen Außenministeriums, blieb dem entschlossenen Präsidenten nichts schuldig. In ihrer Rhetorik gegen Selenskyj übertraf sie sich selbst: Sie nennt ihn ganz offiziell „die Visage“, die sich auf dem jüngsten G-7-Gipfel vor jede Kamera gedrängt habe – derlei Ausdrücke finden sich bereits im Vokabular aus Putins Rabaukenphase als Halbwüchsiger in den dunklen Leningrader Hinterhöfen. Mit einer solchen Rhetorik geht man nicht in Friedensverhandlungen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





