
Badeunfälle: Drei Menschen an diesem Wochenende gestorben – drei Schwimmer werden vermisst
Gefährliche Abkühlung Drei Menschen sind bei Badeunfällen am Wochenende gestorben – drei Personen werden noch vermisst Die Hitze lockt in Seen und Flüsse. Doch viele unterschätzen die Gefahren in diesen Gewässern....
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Gefährliche Abkühlung Drei Menschen sind bei Badeunfällen am Wochenende gestorben – drei Personen werden noch vermisst Die Hitze lockt in Seen und Flüsse. Doch viele unterschätzen die Gefahren in diesen Gewässern. 58 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern DLRG-Einsatz (Symbolbild): Viele Schwimmer überschätzen ihre Fähigkeiten Foto: Jonas Walzberg / dpa / picture alliance Deutschland schwitzt bei hochsommerlichen Temperaturen. Viele Menschen suchen Abkühlung in Flüssen oder Seen, unterschätzen aber die Gefahr.
Die Einzelheiten
Allein an diesem Wochenende starben bereits drei Menschen. In Hessen werden zudem drei Menschen nach dem Baden im Rhein bei der Gemeinde Biblis vermisst. »Wir müssen von dem Schlimmsten ausgehen«, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntagmorgen der Deutschen Presse-Agentur.
Suchmaßnahmen waren zunächst nicht mehr geplant. Ein 50-Jähriger, der am Samstagnachmittag zum Schwimmen ging, kehrte bis zum Abend nicht zurück, wie die Polizei mitteilte. Während der Suche wurde die Besatzung eines Polizeibootes von Passanten vom Ufer aus darauf aufmerksam gemacht, dass zwei 23- und 27-jährige Nichtschwimmer im Rhein untergegangen seien, wie es weiter hieß.
Sofortige Suchmaßnahmen seien auch in diesem Fall zunächst erfolglos geblieben. Die Strömung werde unterschätzt, sagte eine Polizeisprecherin am Morgen. Immer wieder wird vor der Gefahr gewarnt, trotzdem wagen sich Menschen ins Wasser.
Was Experten sagen
Städte wie Düsseldorf, Köln, Neuss und Duisburg haben das Baden im Rhein mittlerweile verboten, nachdem Jahr für Jahr Badende von der Strömung fortgerissen wurden und in dem Fluss gestorben sind. Jährlich ertrinken in Deutschland etwa 400 Menschen, vorwiegend in Teichen und Seen oder Bächen und Flüssen. Viele Schwimmer überschätzen ihre Fähigkeiten und unterschätzen die Risiken der jeweiligen Badegewässer, etwa Strömungen.
Was sie wissen sollten, um möglichst sicher zu schwimmen und zu baden, lesen Sie hier : Mehr zum Thema Schwimmen und Baden in natürlichen Gewässern: Diese Risiken lauern in Seen, Flüssen und im Meer Von Niklas Marienhagen und Alina Schadwinkel Drei Bade-Tote allein bis SamstagabendIn Baden-Württemberg ertrank am Samstag ein 23-Jähriger in einem Badesee in Rheinstetten bei Karlsruhe. Einsatzkräfte der Feuerwehr, DLRG, Polizei und des Rettungsdienstes hätten den Mann tot aus dem Wasser geborgen, teilte ein Polizeisprecher mit. Demnach hatte eine Zeugin am Samstag beobachtet, dass der Schwimmer beim Baden nicht mehr auftauchte.
Sie alarmierten die Rettungskräfte. Boote und Taucher suchten das Gewässer nach dem Vermissten ab. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz, sagte der Sprecher.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





