
Regensburg: 21-Jähriger bleibt nach Axtangriff in Psychiatrie
Urteil in Regensburg 21-Jähriger bleibt nach Axt-Angriff in der Psychiatrie Ein Mann hatte mit Axt und Hammer Reisende in einem ICE attackiert. Nun entschied ein Gericht: Der Täter ist aufgrund einer Schizophrenie...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Urteil in Regensburg 21-Jähriger bleibt nach Axt-Angriff in der Psychiatrie Ein Mann hatte mit Axt und Hammer Reisende in einem ICE attackiert. Nun entschied ein Gericht: Der Täter ist aufgrund einer Schizophrenie schuldunfähig, er muss in der Klinik bleiben. Er hatte kein politisches Motiv.
38 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Angeklagter im Landgericht Regensburg Foto: Armin Weigel / dpa Vor gut einem Jahr hatte ein heute 21-jähriger Mann Reisende im ICE mit einer Axt angegriffen.
Die Einzelheiten
Nun entschied das Landgericht Regensburg, dass er dauerhaft in einer psychiatrischen Klinik bleiben muss – es bestehe eine erhebliche Wiederholungsgefahr. Aufgrund einer Erkrankung sei er jedoch schuldunfähig, erklärte die Vorsitzende Richterin nach der Urteilsverkündung. Es handle sich um keine politisch oder religiös motivierte Tat, teilte ein Gerichtssprecher mit.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das Gericht legte dem Täter unter anderem versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung zur Last. Mit dem Urteil folgte es den Plädoyers von Staatsanwalt, Nebenklagevertreter und Verteidiger: Sie hatten übereinstimmend gefordert, dass der Beschuldigte in der Psychiatrie bleibt.
Nach Überzeugung des Gerichts attackierte der Mann am 3. Juli 2025 in dem Zug Fahrgäste mit einer Axt und einem Hammer. Der ICE kam bei Straßkirchen (Landkreis Straubing-Bogen) zum Stehen.
Was Experten sagen
Zwei Menschen erlitten schwere Verletzungen. Dass bei dem Angriff niemand zu Tode kam, sei schlichtweg Zufall gewesen, sagte die Vorsitzende Richterin. Mehr zum Thema Attacke mit Hammer und Axt: ICE-Angreifer sprach offenbar vor der Tat mit seinen Opfern 1 Min Zur Merkliste hinzufügen 1 Min Zur Merkliste hinzufügen Attacke in Bayern: Gericht erlässt Haftbefehl gegen mutmaßlichen ICE-Angreifer 1 Min Zur Merkliste hinzufügen 1 Min Zur Merkliste hinzufügen Attacke in Bayern: Ermittler nennen Details zu mutmaßlichem ICE-Angreifer und möglichem Tatverlauf 3 Min Zur Merkliste hinzufügen 3 Min Zur Merkliste hinzufügen Der Beschuldigte ist syrischer Staatsbürger.
Er habe während seiner dreijährigen Flucht als unbegleiteter Minderjähriger eine Schizophrenie entwickelt. Er höre unter anderem Stimmen mit imperativem Charakter und habe sich zum Tatzeitpunkt selbst bedroht und in einer Notwehrsituation gefühlt, sagte die Vorsitzende Richterin unter Berufung auf die Sachverständige.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




