
Rentenreform: Ökonom Peter Bofinger fordert Ausweitung der Berechnungsbasis für Beamtenpensionen
Rentenreform Bofinger fordert Ausweitung der Berechnungsbasis für Beamtenpensionen Bei der Diskussion über die Reform der Renten rücken immer wieder auch die Beamten in den Fokus. Jetzt wagt der Ökonom Peter Bofinger...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Rentenreform Bofinger fordert Ausweitung der Berechnungsbasis für Beamtenpensionen Bei der Diskussion über die Reform der Renten rücken immer wieder auch die Beamten in den Fokus. Jetzt wagt der Ökonom Peter Bofinger einen neuen Vorstoß. 29 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Grenzschützer in Frankfurt an der Oder: »Anzahl der Verbeamtungen deutlich einschränken« Foto: Patrick Pleul / dpa Der Ökonom Peter Bofinger fordert Änderungen bei der Berechnung von Beamtenpensionen. »Es gibt die Tendenz, dass man die Leute im letzten Jahr noch mal schnell befördert, damit sie eine schöne Pension kriegen«, sagte das Mitglied der Rentenkommission der »Neuen Osnabrücker Zeitung«.
Die Einzelheiten
»Deshalb haben wir den Vorschlag gemacht, bei Beamten künftig die letzten fünf bis zehn Jahre vor der Pension für die Höhe zu berücksichtigen. « Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission hatte auch zur Beamtenversorgung und den Ruhestandsgehältern Vorschläge gemacht. So heißt es unter anderem in dem Bericht: »Die Kommission plädiert zudem für eine Verlängerung der Wartezeit für die Versorgung aus dem letzten Amt von derzeit zwei Jahren auf fünf bis zehn Jahre.
Im Vergleich zum Rentenrecht, bei dem die Rentenhöhe vom Entgeltverlauf während der gesamten Erwerbsbiografie abhängt, erscheint diese Regelung als besonders begünstigend. « »Es sollte gelten: Gleiche Arbeit – gleiche Absicherung. « Peter Bofinger Der Sozialverband Deutschland (SoVD) unterstützt die Empfehlung der Kommission.
»Denn Beamtenpensionen sind deutlich höher als Renten – das liegt auch am bestehenden Verfahren, nur die letzte Besoldung vor dem Pensionseintritt als Grundlage zu nehmen. Dies ist schlichtweg ungerecht gegenüber Rentnerinnen und Rentnern«, sagte die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier der Deutschen Presse-Agentur. »Es sollte gelten: Gleiche Arbeit – gleiche Absicherung«, betonte sie.
Was Experten sagen
Es gehe hierbei um Fairness und »nicht darum, die wichtige Arbeit von Staatsbediensteten geringzuschätzen oder das Beamtentum schlechtzumachen«, betonte sie. Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission hatte am Dienstag ein Gesamtkonzept mit 33 Vorschlägen für einen tiefgreifenden Umbau der Altersvorsorge vorgestellt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) wollen es vollständig umsetzen.
Zur Rentenkommission gehören zehn Wissenschaftler und drei Vertreter der Koalitionsparteien CDU, CSU und SPD. Weniger Verbeamtungen gefordertDer Bund der Steuerzahler und CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hatten zuletzt weniger Verbeamtungen gefordert. Dem schloss sich die Rentenkommission an.
Sie rät Bund und Ländern, sie sollten »die Anzahl ihrer Verbeamtungen deutlich einschränken.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.



