
Roku: Fox will TV-Stick-Hersteller für 22 Milliarden Dollar übernehmen
Milliardendeal am Medienmarkt TV-Stick-Hersteller Roku gehört wohl bald zu US-Konzern Fox Auch in Deutschland ist der US-Hersteller Roku für seine Streaming-Hardware bekannt. Jetzt soll das Unternehmen an die von...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Milliardendeal am Medienmarkt TV-Stick-Hersteller Roku gehört wohl bald zu US-Konzern Fox Auch in Deutschland ist der US-Hersteller Roku für seine Streaming-Hardware bekannt. Jetzt soll das Unternehmen an die von Lachlan Murdoch geführte Fox Corporation verkauft werden. 27 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Hard- und Softwareanbieter Roku: Eigene Sticks im Portfolio Foto: Timon Schneider / Zoonar / IMAGO Die Fox Corporation von CEO Lachlan Murdoch, dem Sohn von Rupert Murdoch, will ihre Medienmacht weiter ausbauen: Wie die beiden US-Unternehmen am Montag bekannt gaben , beabsichtigt Fox, den Hard- und Softwareanbieter Roku zu übernehmen. Dessen Unternehmenswert wird dabei mit 22 Milliarden Dollar bewertet.
Die Einzelheiten
Roku betreibt eine Art TV- und Streamingplattform, auf die direkt über bestimmte Fernseher, aber auch über Streaming-Geräte des Unternehmens zugegriffen werden kann. Auch in Deutschland verkauft Roku Streaming-Sticks, die zum Beispiel mit Amazons Fire-TV-Sticks konkurrieren. Zur Fox Corporation gehören unter anderem Angebote wie der amerikanische Nachrichtensender Fox News und die Fox-Sports-Senderfamilie.
Durch die Transaktion würden »die führenden Sport-, Nachrichten- und Unterhaltungsinhalte von Fox« sowie der Fox-Streamingdienst Tubi »mit der führenden Connected-TV-Plattform« vereint, heißt es in einer gemeinsamen Ankündigung des Deals. Die Rede ist von einer direkten Verbindung zu »100 Millionen Streaming-Haushalten weltweit«. Durch die Übernahme entstehe ein »Medien- und Technologieunternehmen der nächsten Generation«.
Roku soll »offen« und »partnerfreundlich« bleibenLaut einer Pressemitteilung beider Firmen soll die Übernahme mit einem Mix aus Geld und Fox-Aktien finanziert werden. »Nach Abschluss der Transaktion werden die bestehenden Fox-Aktionäre voraussichtlich rund 73 Prozent des fusionierten Unternehmens halten und die Roku-Aktionäre etwa 27 Prozent«, heißt es. Wie eng genau das Geschäft beider Firmen verzahnt wird, wird sich zeigen.
Was Experten sagen
In der Ankündigung des Deals heißt es, Roku solle weiter »weiter als offene, partnerfreundliche Plattform« betrieben werden. Die Aktionäre beider Unternehmen sowie die Aufsichtsbehörden verschiedener Länder müssen dem Deal noch zustimmen. Klappt all das, soll die Übernahme im ersten Halbjahr 2027 abgeschlossen werden.
Die Börse reagierte wenig begeistert. Nach der Ankündigung fielen Fox-Papiere an der NASDAQ zeitweilig um rund 15 Prozent.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





