
Unicef: Fast jedes Kind weltweit von Klimakrise betroffen
Unicef-Report Klimakrise bedroht fast jedes Kind weltweit Dürren, extreme Hitze oder Überschwemmungen gefährden Kinder besonders. Viele sind laut Uno-Kinderhilfswerk gleich mehreren solcher Gefahren ausgesetzt, auch in...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Unicef-Report Klimakrise bedroht fast jedes Kind weltweit Dürren, extreme Hitze oder Überschwemmungen gefährden Kinder besonders. Viele sind laut Uno-Kinderhilfswerk gleich mehreren solcher Gefahren ausgesetzt, auch in Deutschland. 03 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Kinder im Gaza-Streifen (Juni 2026): Dürren und extreme Hitze sind die häufigsten Klimagefahren Foto: Hassan al-Jedi / APAimages / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Fast die Hälfte aller Kinder weltweit, rund 1,1 Milliarden, ist einem Unicef-Bericht zufolge mindestens drei Klimagefahren gleichzeitig ausgesetzt.
Dürren, extreme Hitze über 35 Grad und Hitzewellen sind demnach die häufigste Kombination von Klimagefahren. Das geht aus dem vom Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen veröffentlichten Kinder-Klimarisiken-Bericht 2026 hervor. Nahezu jedes Kind der Welt sei mindestens einer Klimagefahr ausgesetzt, heißt es dort.
Kinder leiden demnach stärker unter den Folgen des Klimawandels als Erwachsene. Sie sind körperlich empfindlicher und anfälliger für Krankheiten, da sich ihre Körper schneller erhitzen und sie weniger effizient schwitzen. Sie atmen doppelt so schnell wie Erwachsene und inhalieren dadurch mehr Schadstoffe.
Was Experten sagen
Außerdem benötigen sie mehr Nahrung und Wasser pro Kilogramm Körpergewicht und ihre Überlebenschancen bei extremen Wetterereignissen sind geringer. Der nun veröffentlichte Bericht untersucht die Verletzlichkeit von Kindern gegenüber acht Klimagefahren: Dürren, extreme Hitze, Brände, Hitzewellen, Küstenüberschwemmungen, Flussüberschwemmungen, Sand- und Staubstürme sowie Tropenstürme. Ein Klimarisiko-Atlas mit hochauflösenden Daten stellt dar, wo auf der Welt welche Klimarisiken wie intensiv auftreten.
Das könne Regierungen und anderen Entscheidungsträgern helfen, besser zu planen und effektiver in Versorgungsstrukturen zu investieren, sagte Unicef-Direktorin Catherine Russell. In vielen Regionen überlagern sich KlimafolgenDer Atlas macht den Angaben zufolge deutlich, dass sich Klimarisiken in vielen Regionen überlagern und gegenseitig verstärken. Am häufigsten treten Dürren, extreme Hitze und Hitzewellen gemeinsam auf.
Fast 300 Millionen Kinder leben in Risikogebieten für diese drei Gefahren. Mit der zweithäufigsten Kombination von Dürren, extremer Hitze und tropischen Stürmen sind weltweit mehr als 115 Millionen Kinder konfrontiert. Eine der am stärksten betroffenen Regionen ist dem Bericht zufolge die Sahel-Region in Afrika.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





