
Rudi Carrells Tochter: So blickte der Entertainer auf Frauen und Männer
Tochter über den Entertainer An Rudi Carrell ist »die Emanzipation vorbeigegangen« Mit seinen Shows mischte er das deutsche TV-Geschäft auf. Was Geschlechterrollen angeht, war Rudi Carrell laut seiner Tochter aber...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Tochter über den Entertainer An Rudi Carrell ist »die Emanzipation vorbeigegangen« Mit seinen Shows mischte er das deutsche TV-Geschäft auf. Was Geschlechterrollen angeht, war Rudi Carrell laut seiner Tochter aber weniger fortschrittlich: Frauen gehörten für ihn in den Haushalt. 47 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Carrell und Tochter Annemieke Kesselaar im Jahr 1987 Foto: Dieter Klar / dpa / picture alliance Für ihren Vater Rudi Carrell schrieb Annemieke Kesselaar Sketche, war zeitweise auch als Produzentin tätig. Dem Bild, das Carrell von Frauen und Arbeit hatte, entsprach das aber offenbar nicht.
Die Einzelheiten
»Ich hatte einen Vater, an dem die Emanzipation vorbeigegangen ist«, sagte Kesselaar der »Bunte« anlässlich des 20. Todestags von Carrell. »Seine Lebensvorstellung war: Die Frau sorgt dafür, dass zu Hause alles schön ist – den Rest würde er schon erledigen.
« Was Frauen betrifft, habe sich der Entertainer als »Jäger und Sammler« gefühlt. Carrell, bürgerlich Rudolf Wijbrand Kesselaar, war bekannt dafür, die Arbeit zur obersten Priorität zu machen. »Natürlich hatte er auch seine Papa-Momente, aber die waren relativ selten«, sagte Kesselaar der »Bild« .
»Er war jemand, der immer arbeitete, seine nächste Show über alles stellte. Er hat einfach für das Fernsehen gelebt. « Bild vergrößern Carrell und Kesselaar bei »Rudis Tiershow« Foto: Valdmanis / United Archives / picture alliance Über sich selbst sagte Carrell einmal, er sei »im Studio ein widerliches Arschloch.
Was Experten sagen
« Wenn die Leute um ihn herum nicht spurten, könne er »zum Teufel werden«. Auch Kesselaar erinnerte sich 2006 in der »Bild« : »Er hat dann wirklich das ganze Studio zusammengeschissen. Mir war das dann unglaublich peinlich, und ich habe mir immer gedacht, wie kann er nur so mit den Leuten umgehen?
« Carrell moderierte unter anderem »Die Rudi Carrell Show«, »Die verflixte 7« und »Am laufenden Band« . Anfang 2005 erhielt der Niederländer die Diagnose Lungenkrebs, rund anderthalb Jahre später starb er im Alter von 71 Jahren. »Ich merkte, dass er doch mehr von uns Kindern mitgekriegt hatte«, sagt Kesselaar über diese Zeit.
»Er beobachtete uns genau, wusste, wie wir tickten. Das war sehr versöhnlich. « Mehr zum Thema Zeitreise – Der SPIEGEL vor 50 Jahren: Der Jolly Joker der deutschen FernsehunterhaltungVon Rainer Lübbert 5 Min Zur Merkliste hinzufügen 5 Min Zur Merkliste hinzufügen Rudi Carrell: Mehr Angst vor Jacob Sisters als vor dem Tod 3 Min Zur Merkliste hinzufügen 3 Min Zur Merkliste hinzufügen Rudi Carrell: "Mein Leben war aufregend genug" 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Über das deutsche Fernsehen würde ihr Vater heute wohl nur den Kopf schütteln, sagt Kesselaar.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





