
Ruf nach dem Gesetzgeber: DGB-Chefin Yasmin Fahimi fordert Hitze-Ausfallgeld
Ruf nach dem Gesetzgeber DGB-Chefin Fahimi fordert Hitze-Ausfallgeld Arbeitnehmer in Deutschland sehen sich im Hitzestress. DGB-Chefin Fahimi fordert Ausfallgeld für jene, die an solchen Tagen nicht mehr arbeiten...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Ruf nach dem Gesetzgeber DGB-Chefin Fahimi fordert Hitze-Ausfallgeld Arbeitnehmer in Deutschland sehen sich im Hitzestress. DGB-Chefin Fahimi fordert Ausfallgeld für jene, die an solchen Tagen nicht mehr arbeiten können. 05 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Yasmin Fahimi Foto: Hannes P Albert / dpa DGB-Chefin Yasmin Fahimi erwartet zunehmende Arbeitsausfälle durch Hitze und fordert ein neues Hitze-Ausfallgeld. »In extremen Fällen wird zukünftig witterungsbedingter Arbeitsausfall nicht ausbleiben«, sagte Fahimi der Deutschen Presse-Agentur.
Die Einzelheiten
»Daher ist der Gesetzgeber aufgefordert, hierfür Regelungen zu finden, die ein Ausfallgeld für Beschäftigte und Arbeitgeber zukünftig solidarisch sichern. « Bild vergrößern Straßenarbeiten: hohe Temperaturen bei der Arbeit belasten Foto: Sebastian Gollnow / dpa Zahlreiche Beschäftigte seien von Hitzestress besonders betroffen, sagte Fahimi. Unter Berufung auf eine neue DGB-Umfrage nannte sie vor allem Beschäftigte, die draußen arbeiten, unter extremem Zeitdruck stehen oder besonders schwer körperlich arbeiten.
Forderungen nach einem Ausfallgeld mit staatlicher Hilfe hatte es in der Vergangenheit etwa schon von der IG BAU gegeben – und zwar für Tage, an denen Rekordwerte herrschen und es heißen müsse: »runter vom Bau, vom Feld, von der verschmutzten Dachterrasse«. Im Dachdeckerhandwerk gibt es bereits ein Ausfallgeld, wenn ein Arbeitseinsatz bei zu hohen Temperaturen abgesagt werden muss. Jeder Dritte im HitzestressEine Umfrage im Auftrag des DGB unter 4000 Beschäftigten zeigt: Schon heute fühlt sich insgesamt mehr als jede und jeder dritte Beschäftigte durch hohe Temperaturen bei der Arbeit stark oder eher stark belastet – vor allem bei Tätigkeiten im Freien.
In Innenräumen kommt es demnach auf die Ausgestaltung an. Ohne Sonnenschutz oder Klimaanlage zeigt sich drinnen sogar bis zu jeder Zweite durch Hitze deutlich beeinträchtigt. Laut der DGB-Befragung hängt das Gefühl, durch Hitze belastet zu sein, auch vom sonstigen Arbeitsstress ab.
Was Experten sagen
23 Prozent der Beschäftigten ohne Zeitdruck geben deutliche Hitzebelastungen an. Bei Beschäftigten, die oft unter Zeitdruck arbeiten, sind es 48 Prozent. Und vielleicht weniger überraschend: Auch körperlich schwere Arbeit geht deutlich öfter mit starker Hitzebelastung einher.
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