
Rüstung: Benjamin Netanjahu warnt vor Kampfjet-Deal zwischen USA und Türkei
Waffenexporte Netanjahu warnt vor Kampfjet-Deal zwischen USA und Türkei Vor dem Nato-Gipfel gibt sich der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu alarmiert wegen eines möglichen Rüstungsdeals zwischen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Waffenexporte Netanjahu warnt vor Kampfjet-Deal zwischen USA und Türkei Vor dem Nato-Gipfel gibt sich der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu alarmiert wegen eines möglichen Rüstungsdeals zwischen Washington und Ankara. Er sorgt sich um das »Kräftegleichgewicht im Nahen Osten«. 17 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Israelischer Premierminister Netanyahu bei einer Veranstaltung Ende Juni in Tel Aviv Foto: Tomer Neuberg / JNA Press / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Der israelische Regierungschef Benjamin Netanyahu hat US-Präsident Donald Trump von einem Kampfjet-Deal mit der Türkei abgeraten.
Kurz vor dem Nato-Gipfel sagte Netanyahu dem US-Sender Fox News, die Türkei dürfe keine F35-Maschinen oder Kampfjet-Triebwerke erhalten. Die israelische Lufthoheit und das US-Militär würden »das Kräftegleichgewicht im Nahen Osten« garantieren. Ein möglicher Deal könne das Gleichgewicht »stören«.
Experten gehen davon aus, dass Trump im Umfeld des Nato-Gipfels in Ankara dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zusagt, dem Land 40 F110-Kampfjettriebwerke zu verkaufen. Die Türkei plant wohl, die Triebwerke in KAAN-Tarnkappenflugzeuge einzubauen. Die Flugzeuge aus eigener Produktion sollen die veraltete F16-Flotte der türkischen Luftwaffe ersetzen.
Was Experten sagen
Trump hatte zu dem Rüstungsgeschäft gesagt, er werde den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan vermutlich »sehr glücklich« machen. Erdoğan hatte zudem mehr den Wunsch nach F35-Maschinen geäußert. Diesem Rüstungsgeschäft müsste allerdings der US-Kongress zustimmen.
Dort gibt es Widerstand. Mehr zum Thema Ex-Nato-Generalsekretär Stoltenberg: »Die Europäer hätten früher anfangen sollen, mehr in die Verteidigung zu investieren« Ein Interview von Britta Sandberg, Brüssel Vor Nato-Gipfel in Ankara: »Trump will auf der Seite der Sieger stehen« Ein Interview von Roland Nelles Deutsches Rüstungsunternehmen: Kanada will offenbar milliardenschweren U-Boot-Auftrag an TKMS vergeben Der F35-Jet gilt als einer der modernsten Kampfflugzeuge der Welt. Er wurde einst von den USA in Zusammenarbeit mit der Türkei und anderen Nato-Staaten entwickelt.
Die USA schlossen Ankara jedoch 2019 von dem Projekt aus, nachdem der Nato-Partner Raketenabwehrsysteme von Russland erworben hatte. Trump hat die Beziehungen zu Erdoğan seither jedoch wieder verbessert. Benjamin Netanyahu ist militärisch gescheitert, diplomatisch isoliert und wird nun auch noch von US-Präsident Donald Trump brüskiert.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





