
Scheidung: Was Trennungen emotional und finanziell so teuer macht
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July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Außerdem in dieser Ausgabe Geld oder Liebe: Brauchen wir einen Ehevertrag?
Von Dune Korth SPIEGEL: Frau Becker, kann sich eine Scheidung finanziell lohnen? Becker: Die meisten Menschen gehen die Ehe zwar aus finanziellen Gründen ein, aber die wenigsten lassen sich finanziell bedingt scheiden. Sie kündigen ja keinen Handyvertrag, sondern sie wickeln eine Beziehung zwischen Menschen ab.
Die Einzelheiten
SPIEGEL: Es soll sogar Partner geben, die sich irgendwann hassen. Becker: Ich kenne Menschen, die ihren Ehepartnern nur noch KI-generierte Mails schicken. Auch für sie ist eine Scheidung in der Regel finanziell von Nachteil: Sie geben für die Eheschließung Tausende Euro aus.
Und wenn sie die Beziehung auflösen, dann kostet es noch mal richtig viel Geld. Zur Person Foto: Kseniya Apresian / DER SPIEGEL Eva Becker, 61, ist seit 1993 Rechtsanwältin und war vor Gericht bereits in Hunderten Scheidungsverfahren mandatiert. Hinzu kommen Beratungen zu Eheverträgen und in Kindschaftssachen.
Die Fachanwältin für Familienrecht ist Vorsitzende des entsprechenden Ausschusses des Deutschen Anwaltvereins. Sie arbeitet als Expertin auch an Reformen im Familienrecht in Expertengruppen des Bundesjustizministeriums mit. SPIEGEL: Am günstigsten wäre es, einfach verheiratet zu bleiben?
Was Experten sagen
Becker: Wirtschaftlich betrachtet ist das oft der richtige Rat. Zwei getrennte Haushalte kosten immer mehr als einer. Langjährig verheiratete Ehepaare haben oft auch ihre Altersvorsorge aufeinander bezogen aufgebaut.
SPIEGEL: Liebe vergeht, Hektar besteht. Becker: An dem Spruch ist was dran. Wir romantisieren die Ehe zu sehr.
Man kann zu Zweckehen stehen, wie man will. Ein Blick in die Geschichte zeigt aber, dass das etwa in royalen Familien durchaus üblich war. SPIEGEL: Dazu raten Sie?
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




