
Sean Penn: Warum der Hollywood-Star die Oscars bewusst fernblieb
Hollywood-Star Sean Penn mag keine großen Partys wie die Oscars Small Talk, Selfies und Preisverleihungen lösen bei Sean Penn Unbehagen aus. Kein Wunder also, dass er zuletzt die Oscargala geschwänzt hat und stattdessen...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Hollywood-Star Sean Penn mag keine großen Partys wie die Oscars Small Talk, Selfies und Preisverleihungen lösen bei Sean Penn Unbehagen aus. Kein Wunder also, dass er zuletzt die Oscargala geschwänzt hat und stattdessen in Kyjiw war. Aus der Ferne habe er die Veranstaltung erstmals genossen.
58 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Sean Penn: Unterstützer der Ukraine und Gegner großer Szene-Partys Foto: Dominique Charriau / WireImage Sean Penn, 65, mag keine großen Partys.
Die Einzelheiten
Zumindest, wenn es um selbstdarstellerische Szene-Events geht – deswegen sei er der Oscarverleihung in diesem Jahr ferngeblieben, wie der Schauspieler im Gespräch mit der CNN-Moderatorin Kaitlan Collins beim Tribeca-Filmfestival in New York erzählte. Von dem Talk gibt es keinen Mitschnitt. Mehrere Medien wie »Rolling Stone« und »Variety« berichten jedoch übereinstimmend über den Inhalt des Gesprächs.
Er habe die Entscheidung, die Gala zu schwänzen, lange vor der Verleihung getroffen und den Abend stattdessen in der Ukraine verbracht, wo er sich mit Präsident Wolodymyr Selenskyj traf, sagte Penn laut den Medienberichten. Kyjiw verlieh ihm dafür eine Alternativtrophäe aus dem Metall eines kriegsbeschädigten Zugs. Der Schauspieler gilt als einer der entschiedensten Ukraine-Unterstützer Hollywoods.
(Lesen Sie hier mehr dazu. ) Penn hatte im März den Oscar als bester Nebendarsteller für seine Rolle des Obersts Steven »Lockjaw« in Paul Thomas Andersons »One Battle After Another« erhalten. Es ist sein dritter Oscar, zuvor gewann er mit seinen Auftritten in »Mystic River« 2004 und »Milk«.
Was Experten sagen
Bühnen ist Penn also gewohnt, Preisverleihungen aber lösten bei ihm soziales Unbehagen aus, sagte der Schauspieler. Er gehe »nirgendwo hin, um mit einer festgelegten Gruppe von mehr als acht Personen zusammen zu sein. « Das erklärte er so: »Wenn du zwei Stunden für deinen Abend einplanst, bleiben dir 15 Minuten pro Person«.
Auch möge er weder Small Talk noch Selfies. Lieber habe er die Verleihung im Fernsehen gesehen, als er in Kyjiw war – und sie dieses Jahr erstmals »wirklich genießen« können, wird er zitiert. Rückblickend sprach Penn von großer Dankbarkeit für seine Zusammenarbeit mit Anderson und dem Team von »One Battle After Another«.
Er habe seine Kolleginnen und Kollegen vorab informiert, dass er den Oscars fernbleiben würde. »Alle haben es verstanden. Sie kennen mich und wussten, das sei besser für meine mentale Gesundheit«, so Penn.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





