
Sechs Tote in Stade: Die tödlichen Schüsse galten den Jugendhelfern
Sechs Tote in Stade : Die tödlichen Schüsse galten den Jugendhelfern Von Reinhard Bingener 30.06.2026, 11:36Lesezeit: 3 Min. Einsatzkräfte und Spurensicherung versuchen, sich nach dem Tod von sechs Menschen einen...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Sechs Tote in Stade : Die tödlichen Schüsse galten den Jugendhelfern Von Reinhard Bingener 30. 2026, 11:36Lesezeit: 3 Min. Einsatzkräfte und Spurensicherung versuchen, sich nach dem Tod von sechs Menschen einen Überblick über die Situation in Stade zu verschaffen.
dpaDas Jugendamt wollte mit ihm über das Sorgerecht für seine neugeborene Tochter sprechen. Doch der 45 Jahre alte Vater kam mit einer Waffe und tötete sechs Menschen. Einen Clan-Bezug weisen die Behörden zurück.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Spurensicherung der Polizei ist auch am Tag danach immer noch in der Dankersstraße 29 in Stade tätig. „Der Tatort wird noch den ganzen Tag gesperrt bleiben“, sagt eine Sprecherin der Polizeidirektion Lüneburg. Mit hohem Personaleinsatz versuchen die Behörden, die Hintergründe der schrecklichen Tat zu erhellen.
Am Montagmittag gegen 12 Uhr hatte ein 45 Jahre alter Mann in der privaten Jugendhilfeeinrichtung sechs Erwachsene erschossen – vier Frauen und zwei Männer. Vier Opfer waren sofort tot, eines starb noch am Tatort während der Reanimation. Das sechste Opfer verstarb später im Krankenhaus.
Mehr Todesopfer sind nicht zu befürchten, da es keine weiteren Verletzten gab. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Der Täter hatte am Montag einen Termin in der Jugendhilfeeinrichtung, bei dem es um das Sorgerecht für seine drei Monate alte Tochter ging.
Was Experten sagen
Das Baby und dessen 34 Jahre alte Mutter befanden sich zum Tatzeitpunkt ebenfalls in dem Gebäude des privaten Trägers. Beide blieben bei der Tat unverletzt. Bei dem Vater handelt es sich um einen in Deutschland geborenen türkischen Staatsbürger aus dem Raum Hannover.
Der Mann galt laut Darlegung der Behörden bis zur Tat zwar nicht als „absolut gewalttätig“, er war der Polizei aber bereits wegen Bedrohungen bekannt. Auch von der Jugendhilfe wurde der Fall als heikel eingestuft. Zuständig für den Fall war eigentlich das Jugendamt in HannoverZuständig für den Fall war das Jugendamt der Region Hannover, das mit der Einrichtung in Stade kooperiert.
Nach Informationen der F. befinden sich unter den sechs Toten neben drei Mitarbeitern der Jugendhilfseinrichtung in Stade auch drei Mitarbeiter der Region Hannover, die wegen des Falls nach Stade gereist waren und von dem Vater dort erschossen wurden. Nach den tödlichen Schüssen versuchte der Täter in einem grauen SUV zu fliehen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




