
Sexueller Missbrauch: „Wir müssen unsere Kinder noch besser schützen“
Sexueller Missbrauch : So viel Online-Missbrauch von Kindern wie nie Von Heike Schmoll, Berlin 21.07.2026, 13:08Lesezeit: 4 Min. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bei der Präsentation des Bundeslagebilds am 21....
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Sexueller Missbrauch : So viel Online-Missbrauch von Kindern wie nie Von Heike Schmoll, Berlin 21. 2026, 13:08Lesezeit: 4 Min. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bei der Präsentation des Bundeslagebilds am 21.
Neben ihm sitzt Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes. dpaOnline begangene Sexualdelikte an Minderjährigen haben deutlich zugenommen. Innenminister Dobrindt will gegen die „widerwärtigen Straftaten“ mehr tun dürfen.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Fallzahlen von Sexualdelikten an Kindern und Jugendlichen sind im Jahr 2025 in vielen Bereichen gestiegen, weil die Taten immer häufiger online begangen werden. Das geht aus dem heute vorgestellten Bundeslagebild „Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen“ hervor. So gibt es bei den Straftaten mit jugendpornographischen Inhalten und bei sexuellem Missbrauch von Kindern ohne Körperkontakt neue Höchstwerte im Jahr 2025.
Von 2021 bis 2025 haben sich die Fälle mehr als verdoppelt. Auch die Zahl der Tatverdächtigen stieg um 15,4 Prozent, wobei 84 Prozent der Tatverdächtigen Deutsche waren, und 16 Prozent nicht-deutsch. Unter den nicht-deutschen Tatverdächtigen sind Syrer und Afghanen nach der Erkenntnis des Bundesinnenministeriums in der Mehrheit.
Durch die Digitalisierung und die technologische Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) verändern sich Tatbegehungsweisen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), der das Lagebild mit dem Präsidenten des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, und der Unabhängigen Bundesbeauftragten gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, Kerstin Claus, in Berlin präsentierte, verwies darauf, dass die Zahlen nur das Hellfeld, also die angezeigten Delikte abbilden. Das Dunkelfeld sei mindestens noch einmal so hoch.
Was Experten sagen
„Die hohen Fallzahlen des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen zeigen: Wir müssen unsere Kinder noch besser schützen – besonders in der digitalen Welt“, so Dobrindt. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Dobrindt fordert mehr DatenspeicherungTäter dürften sich nicht in der Anonymität des Internets sicher fühlen.
„Im Kampf gegen diese widerwärtigen Straftaten brauchen unsere Sicherheitsbehörden wirksame Instrumente wie die IP-Adressenspeicherung – um Täter zu identifizieren, konsequent zu verfolgen und aktiven Missbrauch zu beenden“, forderte der Bundesinnenminister. Vor allem bei neuem Material sei es eher möglich, noch aktive Fälle des sexuellen Missbrauchs aufzudecken, sagte Dobrindt. Außerdem warb der Innenminister für die Etablierung einer europäischen Missbrauchsbeauftragtenstelle.
BKA-Präsident Holger Münch berichtete, dass das NCMEC (National Center for Missing and Exploited Children) dem BKA über 100. 000 strafrechtlich relevante Hinweise im Jahr 2025 übermittelt hat.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




