
Smart Glasses: Meta kündigt zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen für Kamera-Brillen an
Nach Skandal um heimliche Filmaufnahmen Meta kündigt zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen für Kamera-Brillen an Mit sogenannten Smart Glasses will der Instagram-Konzern Meta Kameras und KI-Funktionen noch stärker in den...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Nach Skandal um heimliche Filmaufnahmen Meta kündigt zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen für Kamera-Brillen an Mit sogenannten Smart Glasses will der Instagram-Konzern Meta Kameras und KI-Funktionen noch stärker in den Alltag integrieren. Nach mehreren Berichten über Spanner-Aufnahmen verspricht er nun kleinlaut Nachbesserungen. 34 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Meta-Chef Mark Zuckerberg mit umstrittener Brille Foto: Carlos Barria / Der Internetkonzern Meta hat nach Skandalen um heimliche Aufnahmen zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen für seine sogenannten Smart Glasses angekündigt. Mit den Kamera-Brillen des Unternehmens lassen sich Videos und Fotos aufzeichnen.
Die Einzelheiten
In den vergangenen Monaten hatten Recherchen des SPIEGEL und anderer Medien gezeigt, wie diese Funktion auch zur Belästigung genutzt werden kann. Künftig sollen die Brillen nun die Kamerafunktion deaktivieren, wenn eine Manipulation entdeckt wird. Meta plant dafür ein Update anzubieten.
Mit diesem sollen die Brillen entdecken können, wenn das Warnlicht der Kamera abgeklebt oder zerstört wird. In den vergangenen Monaten waren im Internet zahlreiche Anleitungen aufgetaucht, die zeigen, wie sich die Brillen entsprechend manipulieren lassen. Seit der Veröffentlichung der Brillen sind im Internet zahlreiche Videos und Fotos aufgetaucht, die offensichtlich ohne Wissen der gezeigten Personen erstellt wurden.
Oft zeigen sie junge Frauen aus der Perspektive des Betrachters. Während manche der Aufnahmen eher Alltagsszenen zeigen, werden in anderen Unbeteiligte belästigt oder sexualisiert dargestellt, etwa im Bikini. Millionen Brillen auf dem MarktMeta hatte seine Smart Glasses in Kooperation mit der Brillenmarke Ray Ban vorgestellt und spätere weitere und günstigere Modelle auf den Markt gebracht.
Was Experten sagen
Weltweit wurden laut Hersteller bereits mehr als sieben Millionen Smart Glasses verkauft. Mit den Brillen versucht der Internetkonzern, zu dem unter anderem Instagram, WhatsApp und Facebook gehören, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Bild vergrößern Smart Glasses im Brillengestell von Ray Ban Foto: Anke Waelischmiller / IMAGO Ein Verantwortlicher des Metakonzerns sagte der US-Seite »The Verge« nun, dass das Sicherheitsupdate bereits vor einigen Wochen mit einer neuen Version der Brillen angekündigt worden sei.
Auf einer Frage-und-Antwort-Seite des Unternehmens ist es allerdings nur versteckt als Unterpunkt in einem langen Text zu finden. Zuvor hatte das Unternehmen erklärt, dass Kundinnen und Kunden grundsätzlich selbst für den Umgang mit den Brillen verantwortlich seien.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





