
Solingen: Früher Hinweis auf Bekennervideo des Solingen Attentäters
Untersuchungsausschuss in Nordrhein-Westfalen Ausländischer Geheimdienst hatte vor der Tat Hinweis auf Bekennervideo des Solingen Attentäters Vor dem Anschlag in Solingen hat offenbar ein ausländischer Geheimdienst das...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Untersuchungsausschuss in Nordrhein-Westfalen Ausländischer Geheimdienst hatte vor der Tat Hinweis auf Bekennervideo des Solingen Attentäters Vor dem Anschlag in Solingen hat offenbar ein ausländischer Geheimdienst das Bekennervideo des Attentäters mitgeschnitten. Im Untersuchungsausschuss, dem sich nun NRW-Innenminister Reul stellen musste, sagte er: Deutschland sei das Material erst nach der Tat eingegangen. 04 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern NRW-Innenminister Herbert Reul als Zeuge im Untersuchungsausschuss zum Terroranschlag von Solingen Foto: Christoph Reichwein / dpa Einem ausländischen Geheimdienst ist es offenbar gelungen, das Bekennervideo des Solinger Attentäters noch vor der Tat und der Veröffentlichung durch den IS mitzuschneiden. Als die Behörden in Nordrhein-Westfalen nach dem Anschlag Informationen zum Attentäter erbaten und sein Foto herumschickten, hätten sie prompt einen Screenshot aus dem Bekennervideo erhalten, teilte der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses zum Solingen-Anschlag, Thomas Kutschaty (SPD), mit.
Die Einzelheiten
»Diese rechtlichen Möglichkeiten haben wir nicht«, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU), der als Zeuge zum Solinger Anschlag im Untersuchungsausschuss aussagen musste. Er sei sehr froh über solche Hinweise, die schon mehrere Anschläge verhindert hätten, sagte Reul. In diesem Fall sei das Foto aber erst nach dem Anschlag eingegangen.
»Es bleibt dabei, den Sicherheitsbehörden war Issa Al H. vor dem Anschlag nicht bekannt. « Opposition zweifeltDie Opposition zieht inzwischen die Feststellung in Zweifel, bei dem Syrer habe es sich um einen Einzeltäter gehandelt, der sich im Internet radikalisiert habe.
So habe Issa Al Hassan Kontakt zu mehreren Islamisten und islamistischen Gefährdern gehabt. Einer von ihnen soll einen Anschlag auf die Fußball-Europameisterschaft 2024 geplant haben und sei inzwischen zu mehreren Jahren Haft verurteilt worden. Eine Sicherheitskonferenz soll sich zwei Monate vor dem Solinger Anschlag mit diesem und einem weiteren Kontakt Issa Al Hassans beschäftigt haben.
Was Experten sagen
Bild vergrößern Gedenken an die Opfer der Messerattacke auf dem Solinger Stadtfest Foto: Christoph Reichwein / picture alliance / dpa »Alle diese Kontakte sind untersucht worden. Wir haben nichts gefunden, was auf eine Unterstützung des Anschlags deutet«, sagte Reul. Zu polizeiinterner Kritik, wonach es nicht gelungen sei, in akzeptabler Zeit einen Fährten-Spürhund zum Tatort zu bringen, der der Spur des Attentäters hätte folgen können, sagte der Minister, davon wisse er nichts.
Reul hatte erst in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass er auch nach erneuter Prüfung keine Hinweise auf Mittäter oder ein islamistisches Netzwerk des Attentäters in NRW sieht.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




