
Soziale Marktwirtschaft: Warum Gewinne kein Schaden für Arbeitnehmer sind
Soziale Marktwirtschaft : Warum Gewinne kein Schaden für Arbeitnehmer sind Von Dietrich Creutzburg 14.07.2026, 16:00Lesezeit: 3 Min. „Tag der Arbeit“: Zusammen mit den Gewerkschaften demonstrierte am 1. Mai auch...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Soziale Marktwirtschaft : Warum Gewinne kein Schaden für Arbeitnehmer sind Von Dietrich Creutzburg 14. 2026, 16:00Lesezeit: 3 Min. „Tag der Arbeit“: Zusammen mit den Gewerkschaften demonstrierte am 1.
Mai auch Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) gegen hohe „Profite“. dpaDie Linke will enteignen, Gewerkschaften kultivieren Klassenkampf. Nun hält die bayerische Wirtschaft dagegen – mit einer Studie, die erklärt, warum auch Arbeitnehmer von Unternehmensgewinnen profitieren.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Machen die Unternehmen im Land gute Gewinne, zeugt das von Erfolg und Wirtschaftskraft – so war es in der Sozialen Marktwirtschaft lange Zeit weithin akzeptiert. Doch die Verhältnisse haben sich geändert. Das zeigt nicht nur die Popularität der Enteignungspläne, mit denen die Berliner Linke Wahlkampf macht.
Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat sich diesmal zum 1. Mai demonstrativ auf seine klassenkämpferischen Wurzeln besonnen. Mit der Kampagne „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ baute er einen klaren Gegensatz zwischen Gewinnen und dem Wohlergehen der Beschäftigten auf.
Verteidiger der marktwirtschaftlichen Ordnung sehen sich umso stärker herausgefordert, die eigenen Argumente zu schärfen. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) hat sich dieser Aufgabe nun gestellt – mit einer Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in ihrem Auftrag verfasst hat. Sie liefert eine theoretische und empirische Fundierung dafür, dass Gewinne doch kein unanständiger Luxus auf Kosten Dritter sind.
Was Experten sagen
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Ohne Aussicht auf Gewinn keine InvestitionenEs beginnt mit dem Kern der Marktwirtschaft: Aussicht auf Gewinn sei der zentrale Anreiz, unternehmerisch tätig zu werden und zu investieren. „Hohe Gewinne sind das Signal, dass sich Investitionen in bestimmte Tätigkeiten lohnen, weil dort aufgrund der Nachfrage eine ausreichende Zahlungsbereitschaft besteht.
“ Dies trägt dazu bei, dass Produktion nicht systematisch an den Wünschen der Nachfrager vorbeiläuft. „Zu hohe“ Gewinne könne es hingegen eigentlich kaum geben, jedenfalls nicht bei funktionierendem Wettbewerb, stellt die Analyse heraus. Gute Gewinnaussichten locken weitere Unternehmen an, die dann mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis um Marktanteile konkurrieren.
Und notfalls setzen staatliche Wettbewerbshüter den Marktzugang gegen die Macht einzelner Unternehmen durch. DGB sieht Gegensatz zwischen Gewinnen und Arbeitsplätzen„Ausreichende Gewinne sind die Voraussetzung für das Fortbestehen von Unternehmen und damit auch von deren Arbeitsplätzen“, folgert VBW-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. „Neid oder Verteilungsdebatten sind fehl am Platz.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





