
Spanien im WM-Halbfinale: An dieser Mannschaft hätte Johan Cruyff seine helle Freude
Spanien im WM-Halbfinale : An dieser Mannschaft hätte Johan Cruyff seine helle Freude Von Sebastian Stier 14.07.2026, 14:51Lesezeit: 4 Min. Mit großem Potential gesegnet: die Spanier Aymeric Laporte, Pau Cubarsí und...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Spanien im WM-Halbfinale : An dieser Mannschaft hätte Johan Cruyff seine helle Freude Von Sebastian Stier 14. 2026, 14:51Lesezeit: 4 Min. Mit großem Potential gesegnet: die Spanier Aymeric Laporte, Pau Cubarsí und Pedri (v.
)ReutersFrüher Angriff ist die beste Verteidigung – auf diese Weise hat es Spanien bis ins WM-Halbfinale geschafft. So sehr wie diese Mannschaft haben sich zuvor nur wenige an der Cruyff’schen Philosophie orientiert. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Es ist schon eine ganze Weile her, dass sich der spanische Fußball in der Defensive befand.
Die Einzelheiten
Mitte der Neunzigerjahre, zu Lebzeiten des großen Johan Cruyff, tobte ein Kulturkampf um die Frage, wie man Fußball spielen sollte. Alle zwei Jahre wurde sie besonders leidenschaftlich diskutiert. Nach Welt- und Europameisterschaften, von denen Spaniens Nationalmannschaft schneller wieder heimkehrte als die Postkarten ihrer Anhänger.
Der Verband begegnete der grassierenden Erfolgslosigkeit mit der Idee, es doch wie andere europäische Größen zu versuchen. Nach dem Vorbild der Engländer sollte der Ball möglichst zügig hoch und weit in die gegnerische Hälfte geschlagen werden, wo dann im Idealfall große und kräftige Spieler auf die Abpraller warten sollten. Groß und kräftig wie die Franzosen.
England und Frankreich galten als Referenz. „Es war nur so, dass wir gar keine Spieler von diesem Typ hatten“, sagt Luis Milla und lacht durchs Telefon. LiveblogSpielplanTabellenSonderseiteDFB-Team Dass Milla etwas später in den Nullerjahren als Trainer in den spanischen Juniorennationalmannschaften eine ganz andere Art von Fußball lehrte, hing damit zusammen, dass sich eine Denkschule durchgesetzt hatte, die auf Johan Cruyff zurückging.
Was Experten sagen
„Körperliche Unterlegenheit muss durch ein hohes Maß an Ballfertigkeit und Spielintelligenz wettgemacht werden“, sagte er. „Das kam unseren Anlagen viel eher entgegen“, sagt Milla, der als Spieler unter Cruyff beim FC Barcelona trainierte. Es wäre spannend zu erfahren, was der 2016 verstorbene Cruyff wohl zu dieser spanischen Mannschaft des Sommers 2026 sagen würde, die sich so stark an seinen Prinzipien orientiert wie nur wenige vor ihr.
Ein Gegentor hat sie bei dieser Weltmeisterschaft erst hinnehmen müssen. Im Viertelfinale gelang dem Belgier Charles De Ketelaere das Kunststück, Torwart Unai Simón zu überwinden. Da waren schon 649 Minuten bei dieser Weltmeisterschaft vergangen.
Erinnerungen an die Weltmeister von 2010Eine Serie, an der Cruyff seine helle Freude gehabt hätte und die an die spanischen Weltmeister von 2010 erinnert, die vom Achtelfinale an ohne Gegentor blieben. Denn so paradox sich das anhört, der Offensivvirtuose Cruyff als Vordenker einer Defensivstrategie, so paradox ist auch das Zustandekommen dieses rekordverdächtigen Werts vor dem Halbfinale am Dienstag gegen Frankreich (21. -Liveticker zur Fußball-WM, im ZDF und bei MagentaTV).
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





