
Startklar-Newsletter: Wie zieht man die Ausbildung erfolgreich durch?
Startklar-Newsletter Wie fasst man wieder Fuß am Arbeitsmarkt? Von Franca Quecke Ich schimpfe manchmal über meinen Job: über stressige Termine, nervenaufreibende Gesprächspartner oder unliebsame Aufgaben kurz vor...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Startklar-Newsletter Wie fasst man wieder Fuß am Arbeitsmarkt? Von Franca Quecke Ich schimpfe manchmal über meinen Job: über stressige Termine, nervenaufreibende Gesprächspartner oder unliebsame Aufgaben kurz vor Feierabend. Aber die meiste Zeit bin ich sehr froh, ihn zu haben (besonders in this economy).
50 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Ich weiß, ich klinge gerade wie Friedrich Merz, aber: Mein Job bietet mir Struktur im Alltag, feste Routinen, oft Wertschätzung und die besten Kolleg:innen, die mein Leid über stressige Termine oder unliebsame Aufgaben teilen.
Die Einzelheiten
Als ich den Text meiner Kollegin Katharina Hölter über Henry Kalischs Weg aus der Arbeitslosigkeit las, wusste ich ihn einmal mehr zu schätzen. Kalisch ist ein sogenannter Ungelernter. Er hat keinen formalen Berufsabschluss und war viele Jahre arbeitslos.
Mich hat sehr berührt, wie er diese Zeit beschrieben hat. Während seine Mutter arbeiten ging, habe er oft zu Hause gesessen. »Und dann kam mir häufig der Gedanke: Du bist gerade nutzlos, du tust nichts für die Gesellschaft.
Ich bin fähig zu arbeiten, aber ich kümmere mich einfach nicht«, sagte er meiner Kollegin. Nun, mit Ende 20, hat er einen Neustart gewagt und eine Ausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik begonnen. Wird er hier langfristig Fuß fassen?
Was Experten sagen
Schafft er es endlich, sich aus der Perspektivlosigkeit freizukämpfen? Ich kann den Text, für den meine Kollegin Kalisch über eineinhalb Jahre hinweg immer wieder getroffen hat, wärmstens empfehlen. Viel Freude dabei wünschtFranca Quecke, Redakteurin SPIEGEL Start Auszubildender Kalisch: Sein Weg in die Arbeitslosigkeit fing an mit einem Aushilfsjob Foto: Michelle Jekel / DER SPIEGEL »Dann kam mir immer häufiger der Gedanke: Du bist nutzlos«: Seit einigen Jahren verharrt die Zahl der Menschen ohne Berufsausbildung auf Rekordniveau.
Henry Kalisch war lange einer von ihnen, erst mit 26 beginnt er nach vielen Umwegen eine Ausbildung. Unternehmensnachfolgerin Chiara Wempe: »Ich bin sehr durchstrukturiert« Foto: Gisela Schober / Wempe / Getty Images »Meine Generation gilt als faul – das würde ich von mir wirklich nicht behaupten«: Chiara Wempe ist Teil der fünften Generation des Juwelier- und Uhrenhändlers Wempe. Warum ein voller Terminkalender für sie kein Zeichen von Erfolg ist – und wie sie trotz Überstunden Zeit für Sport und ihren Hund findet.
Paläontologe Zoppe: »Irgendwas zwischen Sammlungspfleger, museumstechnischer Assistent und Grabungstechniker« Foto: nhmMz »Nach dem Studium einen festen Job zu bekommen, ist wie ein Sechser im Lotto«: Simon Felix Zoppe findet und erforscht Millionen Jahre alte Lebewesen, zu Hause hat er 1000 Fossilien. Seine Entdeckungen bereiten ihm große Freude. Nur eines fehlt: ein unbefristeter Vertrag .
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





