
Stefan Evers im Interview: „Ich halte nichts von Kostenlos-Politik für Gutverdiener“
Stefan Evers im Interview : „Ich halte nichts von Kostenlos-Politik für Gutverdiener“ Von Stephan Klenner, Berlin 12.07.2026, 13:07Lesezeit: 4 Min. Stefan Evers im Gespräch mit der F.A.Z. in seinem Büro im Roten Rathaus...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Stefan Evers im Interview : „Ich halte nichts von Kostenlos-Politik für Gutverdiener“ Von Stephan Klenner, Berlin 12. 2026, 13:07Lesezeit: 4 Min. Stefan Evers im Gespräch mit der F.
in seinem Büro im Roten Rathaus in BerlinOmer MessingerStefan Evers ist neuer CDU-Spitzenkandidat für Berlin. Im Interview spricht er über sein Verhältnis zu Kai Wegner, Rekordschulden im Haushalt und darüber, warum er nicht zum CSD kommt. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Herr Senator, in den vergangenen Wochen wurden Sie mehrfach von CDU-Mitgliedern aufgefordert, anstelle von Kai Wegner als CDU-Spitzenkandidat zur Abgeordnetenhauswahl anzutreten.
Die Einzelheiten
Sie haben stets abgewinkt. Warum sind Sie nun doch dazu bereit? Ich halte nichts von öffentlichen Personaldebatten.
Kai Wegner hat eine schwierige persönliche Entscheidung getroffen. Das verdient vor allem Respekt, ebenso wie seine Leistung als Regierender Bürgermeister. Mit seinem Rückzug von der Spitzenkandidatur war klar: Berlin braucht weiter Stabilität und Führung.
Deshalb übernehme ich Verantwortung. Warum übernehmen Sie dann nicht sofort Verantwortung als Regierender Bürgermeister? Das wäre verfassungsrechtlich schwierig.
Was Experten sagen
Über den nächsten Regierenden Bürgermeister wird mit der Abgeordnetenhauswahl in wenigen Wochen entschieden. Sie sind für Kai Wegner ein wichtiger Ratgeber. Warum haben Sie nicht schon im Frühjahr gemerkt, dass der Regierende Bürgermeister in der Stadt kaum noch Rückhalt hat?
Ein guter Ratgeber gibt seine Ratschläge hinter verschlossenen Türen und stellt sich hinter die getroffene Entscheidung. Viele Bürger werden Sie aufgrund Ihrer Nähe zu Wegner nicht als Gesicht des Neuanfangs wahrnehmen. Ich stehe zu den Erfolgen dieser Regierung.
Berlin ist heute besser aufgestellt als noch vor drei Jahren – bei den Bürgerämtern, der inneren Sicherheit oder der Bildung. Gleichzeitig beginnt mit meiner Kandidatur ein neues Kapitel. Ich habe meinen eigenen Kopf und meinen eigenen Stil.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





