
Straße von Hormus: In der iranischen Sackgasse
Straße von Hormus : In der iranischen Sackgasse Ein Kommentar von Andreas Ross 13.07.2026, 06:51Lesezeit: 2 Min. Schiffe in der Straße von Hormus vor Bandar Abbas im Süden IransdpaSolange Teheran die Straße von Hormus...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Straße von Hormus : In der iranischen Sackgasse Ein Kommentar von Andreas Ross 13. 2026, 06:51Lesezeit: 2 Min. Schiffe in der Straße von Hormus vor Bandar Abbas im Süden IransdpaSolange Teheran die Straße von Hormus „sperren“ kann, so lange wird Amerika dem Land keine atomaren Zugeständnisse abringen können.
Unter diesem Patt leiden beide. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Wer Zweifel am Sinn von Donald Trumps Irankrieg äußert, wird von diesem postwendend als Förderer eines atomar bewaffneten Schurkenstaats abgekanzelt. Das ist der Versuch des amerikanischen Präsidenten, den Stillstand in der Straße von Hormus mit seinen preistreibenden Folgen als nebensächlich abzutun, nach dem Motto: Wen kümmern ein paar verspätete Öltanker, wenn es doch gilt, das Teheraner Regime von der nuklearen Vernichtung Israels abzuhalten?
Die Einzelheiten
Doch das verkennt die Realitäten. Iran dachte nicht daran, die freie Schifffahrt in der Meerenge auch nur vorläufig wieder zuzulassen, um in Ruhe mit den USA über Urananreicherung und Sanktionen zu verhandeln. Warum hätte das Regime seinen Trumpf aus der Hand geben sollen?
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Von Anfang an hatte Trump unterschätzt, wie wenig selbst die stärksten Streitkräfte der Welt dagegen ausrichten können, dass Teheran die Straße von Hormus „sperrt“. Denn Iran reichen einzelne Drohnen- oder Raketenangriffe auf wenige unbewaffnete Schiffe, um Reeder und Kapitäne von der Durchfahrt abzuhalten.
Irans Erpressungspotential kann Amerika nicht wegbombenEgal, wie viele Strafaktionen Trump sein Militär noch fliegen lässt: Dieses Erpressungspotential kann er nicht wegbomben. Solange aber Iran diesen Hebel in der Hand hält, sind Amerikas Aussichten gering, ihm nennenswerte Zugeständnisse in der Nuklearfrage abzuringen. Die neuerlichen Luftangriffe und die Drohungen eines Präsidenten, der jeden Superlativ im Arsenal längst fünfmal verfeuert hat, werden diese Pattsituation nicht auflösen.
Von dieser profitiert aber auch Iran nicht.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





