
Strandbad in Halle (Saale): Kein Deutsch, kein Eintritt
Strandbad in Halle (Saale) Kein Deutsch, kein Eintritt In einem Strandbad in Sachsen-Anhalt gilt nach einem Vorfall: Wer nicht gut genug Deutsch spricht, erhält keinen Einlass. Das soll der Sicherheit dienen und das...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Strandbad in Halle (Saale) Kein Deutsch, kein Eintritt In einem Strandbad in Sachsen-Anhalt gilt nach einem Vorfall: Wer nicht gut genug Deutsch spricht, erhält keinen Einlass. Das soll der Sicherheit dienen und das Personal entlasten. 20 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Hinweisschild im Heidebad in Halle (Saale) Foto: Heiko Rebsch / dpa Menschen ohne ausreichende Deutschkenntnisse werden in ein Strandbad in Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt nicht mehr eingelassen. »Wir müssen uns sicher sein, dass die Besucherinnen und Besucher unsere Baderegeln verstehen, und so konsequent sein, um die Sicherheit der Badegäste gewährleisten zu können«, sagte der Geschäftsführer des Heidebades , Mathias Nobel, der Nachrichtenagentur dpa.
Die Einzelheiten
Falle am Eingang auf, dass es Verständnisprobleme gebe, werde im Einzelfall entschieden, wie verfahren werde. Es gehe vor allem darum, dass die Badegäste wüssten, wie sie sich am Wasser verhalten müssten. Für seine Entscheidung sei er auch kritisiert worden.
»Wir bleiben da aber konsequent. «Was ist leistbar und was nicht? Gerade an heißen Tagen sei auch am Einlass des Bades so viel los, dass eine neue Regelung habe gefunden werden müssen, so der Geschäftsführer – ergänzend zu den Hinweisschildern, die an mehreren Stellen im Bad zu finden sind.
Seit die neue Einlassregel vor wenigen Tagen eingeführt worden sei, seien vereinzelt Menschen nicht eingelassen worden. Anlass, die Regel ins Leben zu rufen, sei ein Vorfall gewesen. Nobel – selbst Rettungsschwimmer – musste ein Kleinkind aus dem Wasser retten, das in viel zu tiefem Wasser war.
Was Experten sagen
»Unser See ist zum Teil 13 Meter tief. Das ist einfach gefährlich. «Vor allem die Kinder müssten verstehen, wie sie sich am Wasser zu verhalten hätten und in Aufsicht von Personen sein, die ebenfalls wüssten, wie sie zu handeln hätten.
Außerdem müssten die Menschen von den Rettungsschwimmern angesprochen werden können. Komme etwa eine Gruppe ohne auch nur eine Person, die ausreichend Deutsch verstehe, kämen bei ihm und seinem Team Bedenken auf, sagte Nobel. Mehr zum Thema Werder in Brandenburg: Was hinter der Aufregung um Geschlechterquoten in der Havel-Therme steckt Von Birte Bredow und Katherine Rydlink Saisonbeginn in NRW: Mehrere Schwimmbäder lassen Kinder nur noch ins Wasser, wenn sie schwimmen können Mit der neuen Regelung wolle er auch seine Bademeister entlasten.
In der Vergangenheit habe es Diskussionen gegeben, weil diese nicht dazu bereit gewesen seien, die Schwimmregeln einzeln in ein Übersetzungsprogramm zu sprechen, so der Chef des Heidebades. »Mein Personal ist so schon an der Grenze.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





