
Strategische Partnerschaft: Kärcher-Geräte laufen künftig mit den Akkus von Stihl
Strategische Partnerschaft : Kärcher-Geräte laufen künftig mit den Akkus von Stihl Von Benjamin Wagener, Winnenden 02.07.2026, 12:51Lesezeit: 3 Min. Akku-Fertigung bei Stihl: Der Hersteller kauft Lithium-Ionen-Zellen in...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Strategische Partnerschaft : Kärcher-Geräte laufen künftig mit den Akkus von Stihl Von Benjamin Wagener, Winnenden 02. 2026, 12:51Lesezeit: 3 Min. Akku-Fertigung bei Stihl: Der Hersteller kauft Lithium-Ionen-Zellen in China und fertigt daraus die Akku-Packs.
dpaDie Unternehmen Stihl und Kärcher gründen eine Akku-Allianz. Professionelle Anwender sollen künftig in ihren Motorsägen und Hochdruckreinigern die gleichen Batteriespeicher verwenden können. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Zielgruppe hat Stihl-Chef Michael Traub genau im Blick: Mitarbeiter von kommunalen Bauhöfen und Gebäudereinigern, die morgens aufbrechen, um Beete zu pflegen, Rasenflächen zu stutzen und Treppenaufgänge zu reinigen.
Die Einzelheiten
Und dabei Sägen, Hochdruckreiniger und Rasentrimmer an Stellen benötigen, an denen es keinen Stromanschluss gibt. „Die Ausrüstung muss zuverlässig laufen und täglich einsetzbar sein, verschiedene Ladesysteme sind dafür zu kostspielig“, sagt der Chef des international führenden Herstellers von Motorsägen. Daher sollen künftig die Garten- und Forstgeräte des Waiblinger Unternehmens und die Reinigungsgeräte von Kärcher mit den gleichen Akkus laufen.
Die beiden schwäbischen Familienunternehmen gehen eine strategische Partnerschaft ein, die Traub am Donnerstag gemeinsam mit Kärcher-Chef Hartmut Jenner am Kärcher-Stammsitz in Winnenden vorstellte. Herz ist nach Angaben der beiden Unternehmen das von Stihl entwickelte Akku-System „Allpro“. „Durch diese historische Allianz treiben wir die Elektrifizierung professioneller Anwendungen konsequent voran“, sagt Jenner.
„Bislang mussten unsere Kunden für unterschiedliche Arbeiten unterschiedliche Batteriesysteme nutzen. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Die Akkus hat Stihl entwickelt, für die das Unternehmen Lithium-Ionen-Zellen bei chinesischen Herstellern einkauft.
Was Experten sagen
Werke in Rumänien, den USA und auf den Philippinen fertigen aus den Zellen dann Akku-Packs auf 36-Volt-Basis. Für die Entwicklung der Batteriesysteme hat der Motorsägenhersteller in den vergangenen drei Jahren einen kleinen dreistelligen Millionenbetrag ausgegeben. Die Anpassung der eigenen Geräte an die Stihl-Akkus kostet Kärcher zehn Millionen Euro.
Stihl-Chef Michael Traub(links) und Kärcher-Chef Hartmut Jenner bei der Präsentation der Akku-Allianz. dpaPrognosen für die Produktion und den Absatz der Akkus nannten die Unternehmen nicht. Bei Stihl ist der Anteil der Geräte, die mit Batterieantrieb laufen, zuletzt auf 27 Prozent gestiegen.
Bei Kärcher liegt die Quote bei 40 Prozent, wenn man die kleinen Reinigungsgeräte für Fensterscheiben hinzurechnet. Das Angebot der neu entwickelten Akkus richtet sich vor allem an professionelle Anwender im Forst-, Garten- und Landschaftsbau sowie der Reinigungsbranche und des Gebäudemanagements.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





